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Don Farrago

Samstag, 24. Oktober 2009

Video: Das komplette Robbie Williams-Konzert in Berlin (23.10.2009)

Am 23. Oktober um 16 Uhr begeisterte Robbie Williams mehr als 10.000 Fans mit seinem Gratis-Konzert vor der Max-Schmeling-Halle im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Ungewohnt volksnah, sichtlich geläutert und gut gelaunt gab er im schlichten Hausmeister-Krause-Gedächtnis-Kittel 40 Minuten lang 7 Songs zum Besten, darunter ältere wie "Angels" und "Feel". Natürlich durfte auch "Bodies" nicht fehlen: Die Single-Auskopplung aus seinem neuen Album war pünktlich am Freitag auf Platz 1 der Charts eingestiegen.
Erstaunlich, dass dieser von Pro7 eingefädelte Auftritt so lange (d.h. bis Donnerstag) geheim gehalten werden konnte, denn die Sondergenehmigung für diesen Gig wurde von den zuständigen Behörden bereits vor Wochen erteilt. Insgesamt eine spektakuläre und gelungene Marketing- und Promotion-Aktion für sein neues Album, das am 6. November herauskommt!

Und hier ist sie, die Video-Aufzeichnung des Robbie Williams-Konzerts in Berlin, live und in voller Länge:
Teil 1/4:

Teil 2/4:

Teil 3/4:

Teil 4/4:


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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Thomas Godoj: Nicht allein – das neue Video

Nachdem zuletzt der Medien-Hype um Thomas Godoj, den Sieger der 5. DSDS-Staffel, doch ziemlich abgeebbt ist, startet der Rocksänger aus Recklinghausen mit seinem Album "Richtung G" (ab 20. November im Handel) mit 13 neuen Songs eine erneute Attacke auf die Charts.

Für die Auskopplung seiner Single "Nicht allein" lud Thomas Godoj für den 22. September seine Fans zum Videodreh in sein "Wohnzimmer" in Recklinghausen (zur Zeit seines DSDS-Endspurts kurzfristig sogar von den Stadtvätern in "Rocklinghausen" umgetauft) und heizte ihnen dort mit seiner Band auf dem Rathausplatz stundenlang kräftig ein.

Exakt einen Monat nach dem Dreh in Recklinghausen wurde jetzt das Ergebnis offiziell vorgestellt. Das rundum gelungene Video bezieht seine besondere Atmosphäre von der Nähe des Künstlers zu seiner Heimatstadt und seinen Fans, und Thomas kommt wie üblich ungemein bodenständig und authentisch rüber; der Song "Nicht allein" (erhältlich ab 6. November) selbst setzt sich sofort in den Ohren fest und bringt durchaus das Zeug zum Gassenhauer und Chartbreaker mit.
Hier nun das Video:

Da kann man auf die restlichen zwölf Songs des Albums wirklich gespannt sein!

Und hier noch ein zehnminütiges Video mit weiteren Impressionen vom Dreh in Recklinghausen und einem kurzen Interview mit Thomas Godoj:
Übrigens,
für alle Fans, die Thomas bei seiner "Richtung G Tour 09" mal live erleben möchten, hier die Termine:
05.12.2009: Recklinghausen, Vest-Arena (Zusatzkonzert)
06.12.2009: Recklinghausen, Vest-Arena (ausverkauft)
08.12.2009: Köln, Live Music Hall
09.12.2009: Nürnberg, Hirsch
10.12.2009: München, Theaterfabrik
12.12.2009: Stuttgart, LKA-Longhorn
13.12.2009: Dresden, Kleiner Alter Schlachthof
15.12.2009: Hamburg, Docks
16.12.2009: Berlin, Postbahnhof
Da es sich hier durchweg um kleinere Hallen handelt, solltet ihr euch euer Ticket möglichst bald sichern! Ansonsten müsst ihr dann auf seine große Konzert-Tournee im Frühjahr 2010 warten...


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Donnerstag, 9. April 2009

Only the best die young: Jacques Brel zum 80. Geburtstag

Am 8. April 1929 wurde der geniale Chansonnier Jacques Brel geboren - eine Legende, nicht nur in Belgien! Hier eine kleine Retrospektive zu seinem 80. Geburtstag mit einigen seiner besten Lieder.

Nach einem recht (klein-)bürgerlichen Lebenseinstieg verlässt der Jung-Sozialist 1953 seine Frau und seine beiden Töchter und zieht vom langweiligen Flandern nach Paris, um seinen Traumberuf zu verwirklichen: Er will Chansonnier werden. Zunächst trägt er in kleineren Clubs und auf Variété-Bühnen seine poetischen und sozialkritischen Chansons vor, ab 1958 stehen ihm dann auch die großen Show-Bühnen offen.

Im Pariser Olympia entfacht er Wellen der Begeisterung, und der Pariser "Figaro" nennt ihn bald schon einen "Orkan namens Brel". Auftritte in der französischen und belgischen Provinz, in Tokio, Montreal, London, New York und in der Sowjetunion folgen. Wenn er, brav mit Seitenscheitel und meist im Anzug, auf der Bühne loslegt, verschwimmt jegliches Ambiente um ihn herum: Jacques Brel singt seine Chansons nicht, er lebt sie auf der Bühne. Der "Spiegel" schreibt über ihn:

"Empathisch und ungestüm wie ein singendes Tier hat sich der Belgier Brel seinem Publikum dargeboten. Brel grimassierte und fuchtelte, wenn er vors Publikum trat, und er sang dabei mit pathetischem Elan, mal frivol und salopp, mal larmoyant, oft verhalten, meist aggressiv und bisweilen auch mit sehr viel Geschmack fürs Makabre von seinem flämisch-flachen Land, vom Amsterdamer Hafen, von den Armen, den Kumpels, der Verlassenheit und der "nächsten Liebe", von "Marieke", "Clara", "Titine" und "Mathilde". Er verhöhnte - immer in ausverkauften Häusern und oft unter Polizeischutz vor allzu stürmischen Brel-Fans - in seinen skeptischen "Psychodramen mit vorbeugender Wirkung" die flämischen Nationalisten,... die bigotten alten Weiber... den Snobismus, die Intoleranz und besonders gern die biederen Bürger..."

Neben seinen Chansons widmet er sich seiner Tätigkeit als Rezitator im Rundfunk, schreibt eine Oper ("Le voyage dans la lune"), steht in seiner eigenen französischen Fassung des Musicals "Der Mann von La Mancha" auf der Bühne und wirkt in mehreren Filmen ("Wir sind alle Mörder", "Mont-Dragon", "Die Filzlaus") mit.

Nach einem Tournee-Marathon von 440.000 (!) Kilometern sucht Brel wieder nach neuen Lebensperspektiven und verkündet 1966, im Alter von 37 Jahren, seinen baldigen Abschied vom Tourneebetrieb. 1968 steht er zum letzten Mal in "Der Mann von La Mancha" auf der Bühne, 1974 bricht er alle Brücken zum Showgeschäft ab und zieht sich in die Südsee auf die Marquesas-Inseln zurück. 1977 nimmt er nach 10 Jahren Pause seine letzte Langspielplatte auf, die kurz vor seinem Tode 1978 erscheint und in Frankreich einen erneuten Brel-Boom auslöst.


Am 9. Oktober 1978 stirbt er im Alter von nur 49 Jahren in einer Klinik bei Paris an Krebs. Only the best die young....

Zur Erinnerung an diesen fantastischen und charismatischen Chansonnier hier drei seiner beeindruckendsten Lieder:

Amsterdam

Ne me quitte pas

Quand on a que l'amour

PS: Für alle, die J.B. lieben: Jeweils nach Ende der eingebetteten Videos gibt es im Video-Fenster Vorschau-Links zu weiteren Chansons!



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Samstag, 8. November 2008

Helge Schneider Live (Videos)

Am 23.10.2008 gab Udo Lindenberg ein Zusatzkonzert in Hamburg, und sein Trenchcoat-Buddy Helge Schneider war als Ermittler Chubby Checker live und in Farbe dabei:



Schon ein paar Tage später (am 28.10.) zeigte sich der alte Saxophon-Mann sichtlich erholt und mischte dress- und textsicher die Anstalt am Flügel auf. Als "Lonely Rider" ließ er Georg Schramm (und damit auch Johannes Blaah Kerner) auflaufen...


Ich freue mich jetzt schon auf 2010: Barack und Helge in Mülheim an der Ruhr, am Rande der Kulturhauptstadt Europas, mit "What's Going On" von
Marvin Gaye. Zum Üben habe ich Mr. Obama schon mal dieses Master Tape geschickt...
Omama... WoW!


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Sonntag, 26. Oktober 2008

Das Supertalent: Vanessa mit "Because of You" (Video)

Im Gegensatz zu den üblichen Casting-Shows, bei denen es wegen der einseitigen Ausrichtung auf ein vorgegebenes Thema schnell langweilig wird (wären da nicht die gelegentlichen Qualitätsausschläge nach oben oder unten), bietet Das Supertalent weitgehend auch gute Unterhaltung.

Nun ja, mit ein paar Abstrichen: Während Drama-Queen Bruce Darnell der Show einen hochemotionalen Touch einhaucht, kann man sich zum Beispiel fragen, mit welcher Berechtigung oder Qualifikation Kicker-Gattin Sylvie van der Vaart mit über Sein oder Nicht-Sein entscheidet – aber eine gute Dekoration ist sie allemal. Aber dann ist da ja auch noch dieser dröge Moderator Marco Schreyl, der Amateur-Marktschreyer mit dem Charme eines Kirmes-Losverkäufers und dem Einfühlungsvermögen eines Metzgerei-Hauklotzes, der da mit durch die Sendung führen darf…

In der 2. Staffel von Das Supertalent vom 25. Oktober riss eine Kandidatin Publikum und Juroren gleichermaßen zu Jubelstürmen hin und gab der Catwalk-Diva Bruce Darnell sogar den Glauben an Gott zurück: die 13-jährige Vanessa Krasniqi aus Iserlohn, die mit ihrer Interpretation des Kelly Clarkson-Songs "Because Of You" eine der besten Leistungen des Abends ablieferte. Hier das Video ihres Auftritts:



Von diesem Mädel kann man sicher in Zukunft noch einiges erwarten!


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Comedypreis 2008: Helge Schneider singt "Summertime" (Video)

Bei der Gala zum Deutschen Comedypreis 2008 bemühten sich die Macher zumindest am Rande, dem von Marcel Reich-Ranicki angemahnten Kultur- und Bildungsauftrag des Fernsehens nachzukommen: Zwischen Klamauk-Humor, Proll-Comedy und Seicht-Gewitzel wehte gelegentlich ein Hauch von Klasse und Format durch das Coloneum zu Köln.

Zu diesen Highlights gehörte Helge Schneider, die Grande Dame des gepflegten Anarcho-Musikantenstadls, mit seiner Interpretation des Welthits Summertime aus Porgy and Bess am Flügel. Besonders beeindruckend die französische Adaptation des Themas im zweiten Teil, in dem der Meister im Stile eines Gilbert Bécaud seiner tief verwurzelten Liebe zum Chanson würdig Ausdruck verlieh:


Auch auf der After-Show-Party lieferte er noch eine kurze Chanson-Kostprobe und erläuterte darüber hinaus, warum bei einem solchen Auftritt die Zigarette unerlässlich ist:


Erinnern wir uns: Auch bei der Gala zum Deutschen Comedypreis 2007 war Helge Schneider einer der wenigen Lichtblicke.

Helge Schneider: Die Trompeten von Mexiko

Da kann man jetzt schon auf seine Darbietung beim Comedypreis 2009 gespannt sein!


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Sonntag, 28. September 2008

Schmutzige Musik? (Foto)

Ungefähr zeitgleich zur Einführung des Rauchverbots in NRW startete die "Kooperation östliches Ruhrgebiet" (KÖR), ein Zusammenschluss mehrerer regionaler Verkehrsbetriebe, eine Sauberkeits-Initiative für ihre Busse und Bahnen: Unter dem Motto "Hier nicht!" weist die KÖR in ihren Fahrzeugen, an Haltestellen und in Wartehäuschen auf das Ess- und Trinkverbot auf ihren Linien hin.

Nun gut, dass Fahrgäste durch den Verzehr von Pommes, Kaffee, Eiskrem, Bier, Bratwurst usw. nicht unbedingt zur Sauberkeit in öffentlichen Verkehrsmitteln beitragen, steht wohl außer Frage. Das wird jeder bestätigen können, der im Bus schon mal über eine umherrollende halbvolle Bierflasche gestolpert ist oder auf einem Senfklecks gesessen hat.

Doch welche Art von Verschmutzung laute Musik verursachen soll, erschließt sich mir auf den ersten Blick nicht…

(Foto: Bus-Wartehäuschen der "Vestischen Straßenbahnen";
zum Vergrößern anklicken!)


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Dienstag, 12. August 2008

TV-Tipp: The Concert for Bangladesh auf Arte

Der 1. August 1971 markierte einen Wendepunkt in der Pop-Geschichte: Zum ersten Mal trafen legendäre Musiker zu einem Benefizkonzert zusammen und spielten für einen humanitären Zweck. Die beiden Konzerte im Madison Square Garden in New York, die unter dem Namen The Concert for Bangladesh in die Musikgeschichte eingingen, wurden von Ravi Shankar und George Harrison organisiert, um Gelder für die Millionen von Krieg und Unwettern gebeutelten Bangladesch-Flüchtlinge einzuspielen.

Im Rahmen seines diesjährigen Sommer-Specials Summer of the 70s zeigt Arte am 12. August ab 22.40 Uhr einen Film über dieses Konzert, bei dem Ravi Shankar und George Harrison von musikalischen Größen wie Ringo Starr, Eric Clapton (mit Derek and the Dominos), Bob Dylan, Billy Preston, Leon Russell, Klaus Voormann, Badfinger und vielen anderen unterstützt wurden.

Hier ein Video als kleiner Vorgeschmack:

Und noch eine gute Nachricht für alle, die am 12. August was anderes vorhaben: Die Sendung wird am Samstag, dem 16. August, um 14.10 Uhr wiederholt!


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Mittwoch, 23. Juli 2008

Die Muppets: An der schönen blauen Donau (Video)

Nach ihrem patriotischen Ausflug zum Independence Day haben sich die Muppets jetzt entschlossen, den Amerikanern auch europäisches Kulturgut ein wenig näher zu bringen. Und so hat Chef-Dirigent Gonzo mit dem Muppet Chicken Orchestra eine für den US-Markt adaptierte Version des Strauß-Walzers "An der schönen blauen Donau" eingespielt. Auf geht's: Eins-zwei-drei, zwei-zwei-drei...


[Leider hat er sein Ziel nicht ganz erreicht: Auf der Ursprungsseite dieses Videos wird das Stück einem gewissen Herrn Mozart zugeschrieben…]

Dass es übrigens auch andere Möglichkeiten gibt, dieses musikalische Thema optisch aufzubereiten, kann man hier sehen!

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Nachtrag und Update: Nachdem das Video auf der Ursprungsseite collegehumor.com vom Server genommen wurde, habe ich es via glumbert.com neu eingebunden!


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Mittwoch, 9. Juli 2008

Arte TV: Best of "Top of the Pops" (Summer of the 70s)

Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte: Arte hat ein paar kleine Scheibchen des öffentlich-rechtlichen Gebührenkuchens lecker neu angerichtet! Im Rahmen des Themenschwerpunkts "Summer of the 70s" präsentiert Arte seit dem 7. Juli bis zum 29. August 2008 montags bis freitags von 18.30 bis 19 Uhr in insgesamt 40 (in Worten vierzig!!!) Folgen die Highlights der 70er Jahre aus der BBC-Kultshow "Top of the Pops".










































(TOTP-Logos: BBC)

Leider ist 18.30 Uhr keine Uhrzeit, zu der ich mich üblicherweise vor die Kiste hocke. Da hilft nur die Aufzeichnung. Es ist zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, dass ein Franzose eine britische Kult-Show mit deutscher Off-Stimme moderiert, aber die Mucke-Macher reißen das allemal raus. Und schräge Vögel wie der junge David Bowie (als Starman im Strampelanzug) in der Sendung vom 8. Juli sind einfach zeitlos gut!

Also: alles dabei, von A (wie ABBA) bis Z (wie ZZ Top). Mit anderen Worten: absoluter Aufzeichnungs- und Kuck-Befehl!

Und was Arte über die 70er Jahre nicht weiß, das weiß vielleicht Gordon Bathgate…


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Sonntag, 6. Juli 2008

TV-Tipp: Arte-Special "Summer of the 70s" ab 8. Juli 2008

Nachdem Arte vor einem Jahr mit dem Themenschwerpunkt "Summer of Love" das Lebensgefühl und den Zeitgeist der wilden 60er wieder auferstehen ließ, stehen in diesem Jahr mit dem Special "Summer of the 70s" die Siebziger Jahre im Mittelpunkt des Sommerprogramms. An den acht Dienstagen vom 8. Juli bis zum 26. August, jeweils ab 21 Uhr, lädt uns Arte mit Spielfilmen, Dokumentationen und Konzerten auf eine abwechslungsreiche Reise durch das schrille, chaotische und kreative Zeitalter des Pop ein. Durch das Programm führt die einstige Disco-Queen Amanda Lear.

Zum Auftakt zeigt Arte am 8. Juli um 21 Uhr Love Story, den Klassiker des Liebesfilms aus dem Jahre 1970, mit Ali McGraw und Ryan O'Neal in den Hauptrollen. Um 22.40 Uhr folgt mit Keppel Road - The Bee Gees eine Dokumentation über eine der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte, und wer den Stehblues-Hit Je t'aime ... moi non plus noch in den Ohren hat und ihn auch mal im filmischen Zusammenhang hören möchte, der sollte anschließend um 0.10 Uhr den Film Slogan mit Jane Birkin und Serge Gainsbourg nicht verpassen.

Und so geht es jeden Dienstag weiter: mit Film-Highlights wie Pat Garret jagt Billy the Kid, Shaft, Asphaltblüten, Die Ausgebufften, Emmanuelle 1 und 2 oder Der Mann, der vom Himmel fiel. Mit Musik-Dokumentationen über z.B. Bob Dylan, James Brown und Abba. Und mit Konzerten von Bob Marley, James Brown, Leonard Cohen, Pink Floyd und Ziggy Stardust, nicht zu vergessen das legendäre Concert for Bangladesh am 12. August. Hier schon mal zwei Appetizer für das musikalische Programm:

James Brown – Body Heat (Januar 1979 in Monterey, CA.)

George Harrison – Concert for Bangladesh (August 1971, Madison Square Garden in New York City)

Hier das gesamte Programm auf einen Blick
(zum Vergrößern anklicken):

Eine passende musikalische Umrahmung erhält "Summer of the 70s" dann noch durch ein "Best of" der legendären Kult-Musikshow "Top of the Pops" der BBC. Ab dem 7. Juli werden über den gesamten Zeitraum des Sommer-Specials jeden Werktag (montags bis freitags um 18.30 Uhr) die größten Stars und Hits aus 10 Jahren Top of the Pops-Geschichte präsentiert. Viele weitere Infos, Trailer, Playlists usw. zum Programm von "Summer of the 70s" gibt es hier. Vergesst also nicht, den DVD-Recorder rechtzeitig vorzuprogrammieren!

Übrigens: Heiko Schulze hat für die Printausgabe der TV Spielfilm eine tolle Story über das Arte-Special und über die zeitgeschichtlichen Hintergründe geschrieben – ein Muss für alle 70er-Jahre-Fans. Nachzulesen hier!


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Freitag, 23. Mai 2008

"Love is You" auch zum Download im Internet!

Nachdem Amazon bereits im Vorfeld Zigtausende von Vorbestellungen gemeldet hatte, lief heute morgen auch der Shop-Verkauf für Thomas Godojs erste Single "Love is You" an. Der Media-Markt in Recklinghausen öffnete wegen des starken Andrangs und unter großer Medienpräsenz bereits um 9:45 Uhr vorzeitig seine Pforten und hatte zeitweise sogar sämtliche Kassen geöffnet.

Inzwischen steht die "Radio-Version" der Single auch im Internet zum Download bereit: AOL bietet den Song (Dauer 3:42 min, 192 kbit/s, 10x brennbar) in seinem Musik-Portal seit heute für 99 Cent zum Download an.

Allen, die etwas mehr Geld investieren können und "Love is You" auch mal in unterschiedlichen Stilrichtungen hören möchten, empfehle ich allerdings die Premium-Ausgabe der Single (ab 5 Euro). Diese beinhaltet neben der Radio-Version noch eine Akustik-Version, eine E-Version und eine Instrumental-Version sowie als Bonus einen Video-Clip, in dem noch einmal die Stationen von Thomas Godoj vom DSDS-Casting bis zum Finale nachgezeichnet werden.

Thomas Godoj: Sein Weg zum Superstar

Mittlerweile gehen die Spekulationen über die möglichen Verkaufszahlen seiner ersten Single weiter, eines jedoch ist sicher: Bei Herrn Hartz muss sich der gute Thomas in absehbarer Zukunft wohl nicht mehr melden!


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Samstag, 17. Mai 2008

DSDS: Von Recklingwood nach Rocklinghausen

Bis vor kurzem war Recklinghausen überregional und international hauptsächlich für sein kulturelles Angebot bekannt (zum Beispiel durch sein Ikonen-Museum oder durch die alljährlich stattfindenden Ruhrfestspiele.)

In diesem Jahr ließ sich einer der Hauptsponsoren der Ruhrfestspiele durch die diesjährigen Festival-Zugpferde Kevin Spacey und Jeff Goldblum sogar dazu verleiten, Recklinghausen in einer großen Image-Kampagne kurzerhand in "Recklingwood" umzubenennen (Motto: "Wir holen die Hollywood-Stars ins Ruhrgebiet".)

Wer weiß heute eigentlich noch, dass Recklinghausen bereits in den 1960er Jahren für viele deutsche und europäische Beat- und Rockbands zu den Top-Adressen gehörte (und für die "Bravo" sogar noch vor Liverpool das Mekka der Beat-Musik darstellte)?

Lang, lang ist's her – und seitdem war es bis auf gelegentliche Revivals der Beat-Kultur und auf privatwirtschaftliche Initiativen relativ still um die einst so blühende musikalische Szene dieser Stadt. Bis.. ja bis Thomas Godoj als naturalisierter Sohn der Stadt sich aufmachte, DSDS-Superstar zu werden.

Und jetzt nutzte die Stadt die Gelegenheit, Recklinghausen wieder als Pop- und Rock-Wiege in Erinnerung zu bringen: Neben fast täglichen Berichten und Reportagen in den lokalen und regionalen Medien outeten sich sogar die Stadtväter Seite an Seite mit ihrem neuen Marketing-Aushängeschild als Rockfans, zum Beispiel bei seinem Live-Auftritt vor dem Recklinghäuser Rathaus am 29. April 2008:


Das war aber noch nicht das Ende der Fahnenstange: In einer wahren Guerilla-Marketing-Aktion am 15. Mai ließen es sich Bürgermeister Wolfgang Pantförder und Stadtkämmerer Christoph Tesche nicht nehmen, Recklinghausen höchstpersönlich noch einmal für einige Tage umzubenennen, und seither werden Besucher der Stadt mit einem neuen Ortseingangsschild begrüßt:

Ob diese Aktion Thomas im DSDS-Finale hilft, kann allerdings bezweifelt werden – denn, um es mit den Worten von DSDS-Schmalspurplauderer Marco Schreyl zu sagen: "Wenn Sie wollen, dass Thomas… blablabla…, müssen Sie anrufen!"

Zudem kann man nur hoffen, dass Bernd Kramer vom Hofgut Rocklinghausen bei Twiste in Hessen die Aktion der Recklinghäuser Stadtväter mit Humor sieht – aber vielleicht ist er ja auch ein Fan von Thomas Godoj…


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Sonntag, 27. April 2008

DSDS: Behind Blue Eyes reloaded mit Thomas Godoj

Deutschland, 26. April 2008, RTL, 21:27 Uhr. DSDS-Nachwuxplapperer und SlowMo- Ergebnisticker Marco Schreyl kündigt den 2. Song von Thomas Godoj an: Behind Blue Eyes von Limp Bizkit in einer Akustik-Version. Von Limp Bizkit??? Ts ts ts… Vielleicht hätte Bär Läsker dem smarten Marco vorher doch mal verraten sollen, dass der Song von der LP "Who's Next" von The Who aus dem Jahre 1971 stammt!

The Who – Behind Blue Eyes: Live am 28.12. 1979 im "Hammersmith Odeon" in London:

Nun gut, an diesem genialen Song kann man nicht viel kaputt machen! Das haben sich auch Limp Bizkit gedacht, nachdem sie sich das Original von The Who und die folgende Harmonie-Studie angehört haben:

The Who – Behind Blue Eyes (Piano):

… und machten 2003 aus den 8 Sekunden des Intros einen halben Live-Auftritt:
Limp Bizkit – Behind Blue Eyes:

Da kann man nur sagen: "Results may vary!" Und da sind wir schon bei der von Marco Schreyl angekündigten Akustik-Version des Songs, vorgetragen von Thomas Godoj:

Thomas Godoj – Behind Blue Eyes:

Deutschland, 26. April 2008, RTL, 23:40 Uhr: Thomas Godoj ist verdient (und wie erwartet) weiter. Und ich bin mir sicher: Wenn Roger Daltrey diese sentimental-eigenwillige Interpretation seines Songs (und eines meiner "alltime favorites") hört, wird er wie ich mit der Zunge schnalzen…

PS: Wer war noch mal Limp Bizkit?


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