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Don Farrago: Tipp zu Ostern: Das Ikonen-Museum

Freitag, 21. März 2008

Tipp zu Ostern: Das Ikonen-Museum

Das Ikonen-Museum in Recklinghausen ist das bedeutendste Museum ostkirchlicher Kunst außerhalb der orthodoxen Länder. Über 1000 Ikonen, Stickereien, Miniaturen, Holz- und Metallarbeiten aus Russland, Griechenland und anderen Balkanstaaten vermitteln einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Themen und die stilistische Entwicklung der Ikonenmalerei und der Kleinkunst im christlichen Osten.

Die koptische Abteilung des Museums dokumentiert zudem den Übergang von der "heidnischen" Spätantike zum frühen Christentum in Ägypten. Reliefs aus Holz und Stein, Gewebe, auch Gläser, Bronzen, Kreuze und einige Mumienporträts zeugen von der Vielfalt künstlerischer Tätigkeit in Ägypten vom 1. Jahrhundert bis ins frühe Mittelalter.

Am Ostersonntag, dem 23. März, hält das Museum ein besonderes Schmankerl bereit: Um 15 Uhr findet eine kostenlose Führung statt, in deren Mittelpunkt Kunsthistorikerin Dr. Angelika Büchse dem Termin entsprechend Ikonen der Passion und der Auferstehung Christi stellen wird.

Höllenfahrt Christi (Ende 16. Jh.):
Die Beweinung Christi (Ende 15. Jh.):
Mehr zu sehen gibt es bei der Führung - sicherlich eine gute Option angesichts der schauerlichen Wetterprognosen für Ostern, auch für Leute, die ansonsten für christliche Symbolik nicht viel übrig haben!

Das
Ikonen-Museum liegt im Herzen der Recklinghäuser Altstadt, gegenüber dem Hauptportal der historischen Propsteikirche St. Peter (Kirchplatz 2a, 45657 Recklinghausen). Eine Wegbeschreibung gibt es hier.



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