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Don Farrago

Freitag, 26. Februar 2010

26.02.2010: Schalke schlägt den BVB 2:1 (Videos)

Auf den Tag genau 44 Jahre nach seiner größten Schlappe gegen den BVB (0:7!!!) schaffte der FC Schalke 04 im 135. Revierderby nach 0:1-Rückstand noch einen 2:1-Sieg gegen den Erzrivalen Borussia Dortmund. Hier die Tore:

0:1 Sahin, 47. Min. (Foul-Elfmeter)

1:1 Höwedes, 66. Min.

2:1 Rakitic, 83. Min.

Damit bleibt Schalke den Mannschaften von Bayer Leverkusen und Bayern München mit (vorläufig) nur einem Punkt Rückstand dicht auf den Fersen und untermauerte so seine Ambitionen auf einen Startplatz in der Champions League.

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Dienstag, 29. September 2009

CL: VfB Stuttgart vs Unirea Urziceni 1:1 - Videos der Tore

Auch bei seinem zweiten Auftritt in der UEFA Champions League blieb der VfB Stuttgart weit unter seinen Möglichkeiten und musste sich bei Unirea Urziceni mit einem mageren 1:1 begnügen. Zwar ging der VfB bereits in der 5. Minute durch Tasci in Führung, doch wurde er direkt nach dem Seitenwechsel kalt erwischt und musste in der 48. Minute durch einen sehenswerten Schlenzer von Varga den Ausgleich hinnehmen. Danach hatte der VfB kaum noch etwas zuzulegen. Hier die Videos der Tore:

0:1

1:1



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Sonntag, 26. April 2009

Cottbus putzt Wolfsburg 2:0 - Videos der Tore

Diesmal war es nicht der Cottbuser Postkutscher, der den Cottbuser Postkutschkasten putzte, sondern der FC Energie Cottbus putzte den Wolfsburger Meisterschafts-Express: Im Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga spuckte Cottbus dem VfL Wolfsburg kräftig ins Titelsüppchen. Nach starker kämpferischer Leistung schickten die Lausitzer die Magath-Truppe verdient mit 2:0 nach Hause und verließen vorerst die Abstiegsränge.

Der englische Kommentator von Gol TV flippte beim 1:0 durch Dimitar Rangelow in der 72. Minute regelrecht aus:

Und hier das 2:0 durch Ervin Skela (86. Minute):

Damit hat ausgerechnet Cottbus das Titelrennen noch einmal so richtig spannend gemacht...

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Donnerstag, 9. April 2009

Only the best die young: Jacques Brel zum 80. Geburtstag

Am 8. April 1929 wurde der geniale Chansonnier Jacques Brel geboren - eine Legende, nicht nur in Belgien! Hier eine kleine Retrospektive zu seinem 80. Geburtstag mit einigen seiner besten Lieder.

Nach einem recht (klein-)bürgerlichen Lebenseinstieg verlässt der Jung-Sozialist 1953 seine Frau und seine beiden Töchter und zieht vom langweiligen Flandern nach Paris, um seinen Traumberuf zu verwirklichen: Er will Chansonnier werden. Zunächst trägt er in kleineren Clubs und auf Variété-Bühnen seine poetischen und sozialkritischen Chansons vor, ab 1958 stehen ihm dann auch die großen Show-Bühnen offen.

Im Pariser Olympia entfacht er Wellen der Begeisterung, und der Pariser "Figaro" nennt ihn bald schon einen "Orkan namens Brel". Auftritte in der französischen und belgischen Provinz, in Tokio, Montreal, London, New York und in der Sowjetunion folgen. Wenn er, brav mit Seitenscheitel und meist im Anzug, auf der Bühne loslegt, verschwimmt jegliches Ambiente um ihn herum: Jacques Brel singt seine Chansons nicht, er lebt sie auf der Bühne. Der "Spiegel" schreibt über ihn:

"Empathisch und ungestüm wie ein singendes Tier hat sich der Belgier Brel seinem Publikum dargeboten. Brel grimassierte und fuchtelte, wenn er vors Publikum trat, und er sang dabei mit pathetischem Elan, mal frivol und salopp, mal larmoyant, oft verhalten, meist aggressiv und bisweilen auch mit sehr viel Geschmack fürs Makabre von seinem flämisch-flachen Land, vom Amsterdamer Hafen, von den Armen, den Kumpels, der Verlassenheit und der "nächsten Liebe", von "Marieke", "Clara", "Titine" und "Mathilde". Er verhöhnte - immer in ausverkauften Häusern und oft unter Polizeischutz vor allzu stürmischen Brel-Fans - in seinen skeptischen "Psychodramen mit vorbeugender Wirkung" die flämischen Nationalisten,... die bigotten alten Weiber... den Snobismus, die Intoleranz und besonders gern die biederen Bürger..."

Neben seinen Chansons widmet er sich seiner Tätigkeit als Rezitator im Rundfunk, schreibt eine Oper ("Le voyage dans la lune"), steht in seiner eigenen französischen Fassung des Musicals "Der Mann von La Mancha" auf der Bühne und wirkt in mehreren Filmen ("Wir sind alle Mörder", "Mont-Dragon", "Die Filzlaus") mit.

Nach einem Tournee-Marathon von 440.000 (!) Kilometern sucht Brel wieder nach neuen Lebensperspektiven und verkündet 1966, im Alter von 37 Jahren, seinen baldigen Abschied vom Tourneebetrieb. 1968 steht er zum letzten Mal in "Der Mann von La Mancha" auf der Bühne, 1974 bricht er alle Brücken zum Showgeschäft ab und zieht sich in die Südsee auf die Marquesas-Inseln zurück. 1977 nimmt er nach 10 Jahren Pause seine letzte Langspielplatte auf, die kurz vor seinem Tode 1978 erscheint und in Frankreich einen erneuten Brel-Boom auslöst.


Am 9. Oktober 1978 stirbt er im Alter von nur 49 Jahren in einer Klinik bei Paris an Krebs. Only the best die young....

Zur Erinnerung an diesen fantastischen und charismatischen Chansonnier hier drei seiner beeindruckendsten Lieder:

Amsterdam

Ne me quitte pas

Quand on a que l'amour

PS: Für alle, die J.B. lieben: Jeweils nach Ende der eingebetteten Videos gibt es im Video-Fenster Vorschau-Links zu weiteren Chansons!



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Freitag, 3. April 2009

Schalke siegt 2:0 bei Arminia Bielefeld - Videos der Tore

Nach einem hoch verdienten 2:0 im Freitagsspiel der Bundesliga bei Arminia Bielefeld darf der FC Schalke 04 wieder ein bisschen an den Fleischtöpfen des internationalen Fußballgeschäfts schnuppern. Hier die Videos der Tore:

1:0 Jefferson Farfan, 45. Minute:

Nachdem Kuranyi zu Beginn der 2. Halbzeit einmal nur die Latte traf und zudem ein Abseitstor erzielte, setzte er in der 89. Minute freistehend noch einmal den Ball an den Pfosten…

…machte dann aber in der Nachspielzeit alles klar und erzielte das 2:0.

Welchen Wert dieser Sieg für den S04 tatsächlich hat, wird sich allerdings erst nach den übrigen Partien des aktuellen Spieltags erweisen. Zumindest sollte er dazu beitragen, die Moral in der Truppe zu stärken!


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Freitag, 13. März 2009

Bundesliga: Wolfsburg schlägt Schalke 4:3 (Videos)

Im einem bis zur letzten Minute spannenden und packenden Freitags-Spiel der Fußball-Bundesliga besiegte der VfL Wolfsburg den FC Schalke 04 mit 4:3. Hier gibt's die Videos aller sieben Tore:

9. Minute: 0-1 (Westermann)

25. Minute: 1-1 (Grafite, FE)

45. Minute: 2-1 (Dzeko)

74. Minute: 3-1 (Grafite)

76. Minute: 3-2 (Jermaine Jones)

85. Minute: 4-2 (Grafite)

90. Minute: 4-3 (Kuranyi)
An diesem Tag kann man den Schalkern wirklich nicht vorwerfen, dass sie nicht alles versucht haben! Doch ein Grafite in Superform sorgte fast im Alleingang für einen erneuten Rückschlag der Knappen im Kampf um die lukrativen internationalen Plätze.


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Donnerstag, 12. März 2009

UEFA Cup: HSV vs Galatasaray 1:1 - die Tore (Videos)

Im Hinspiel des Achtelfinales im UEFA-Cup fand der Hamburger Sportverein gegen Galatasaray Istanbul, den aktuell Fünftplatzierten der "Turkcell Süper Lig", nach der 1:4-Schlappe gegen Borussia Mönchengladbach nur schwer ins Spiel. Bis auf einen sehenswerten Fernschuss von Trochowski in der 27. Minute waren HSV-Chancen Mangelware.

In einer insgesamt an Höhepunkten armen 1. Halbzeit ging Galatarasay durch einen Konter nach einer Ecke des HSV in der 32. Minute durch einen platzierten Flachschuss von Kapitän Ayhan mit 1:0 in Führung:


Wesentlich besser startete der HSV dann in die 2. Halbzeit und erzielte durch Marcel Jansen nach Vorbereitung von Petric in der 49. Minute den Ausgleich zum 1:1:


Nachdem dann in der 53. Minute auch noch Emre Asik wegen einer Notbremse die Rote Karte sah, wurde der HSV immer stärker. In der 67. Minute konnte er eine Großchance nicht verwerten, als Keeper De Sanctis zunächst einen Freistoß von Trochowski abwehrte. Benjamin nahm den Abpraller auf und zog aus 10 m ab, doch der eingewechselte Mehmet Güven stand auf der Linie und klärte mit dem Kopf an die Latte.

Die Schlussphase wurde noch mal dramatisch, als der HSV zwei gute Chancen durch Olic nicht nutzen konnte und ein Konter-Tor von Galatarasays Ümit Karan wegen eines vorangegangenen Fouls bei Schiri Kassai keine Gnade fand.

So blieb es also beim 1:1; das wird für den HSV schwer im Rückspiel!


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Mittwoch, 11. März 2009

10 Jahre TV Total: Stefan Raab trifft James Brown (Videos)

Zur Zeit läuft auf Pro7 die Jubiläumswoche "10 Jahre TV Total". Aus diesem Anlass konnten die Zuschauer aus 100 auf der Webseite vorgestellten Beiträgen ihre persönlichen Top Twenty auswählen.

Zu meinen persönlichen (leider nicht in den Top Twenty vertretenen) Highlights zählen die beiden Gelegenheiten, bei denen Stefan Raab auf James Brown traf . Hier kann man die Kodderschnauze der Nation einmal ganz anders erleben: nervös, befangen und begeistert gleichermaßen.

Zum ersten Mal traf Stefan Raab den "Godfather of Soul" im Jahre 2000 nach einem Konzert in dessen Hotelzimmer, und anstatt ihn mit kernigen Sprüchen und nervenden Fragen zuzumüllen, bewegte er ihn spontan zu einer Live-Session mit Ukulele. Stefans "Kniefall" gegen Ende des Clips gewinnt hier seinen ganz eigenen Symbolcharakter:


Am 27.11.2003 war es dann endlich so weit: James Brown trat live bei Stefan Raab auf, und Stefan hatte sich zu dieser Gelegenheit extra in seinen besten Anzug geschmissen. Selten konnte man ihn in seiner Sendung dermaßen begeistert und ausgeflippt erleben. Leider gibt es dieses Video nur in mäßiger Qualität:


In diesem TV Total-Rückblick gibt es weitere Ausschnitte von und Hintergrund-Infos zu diesen beiden Treffen, vor allem auch wesentlich bessere Bilder von James Browns Live-Auftritt.

Stefan Raab und James Brown – dieses Thema hätte meiner Meinung nach einen der vordersten Plätze in den Top Twenty von "10 Jahre TV Total" verdient (siehe hierzu auch meinen früheren Artikel "James Brown R.I.P.")!


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Samstag, 7. März 2009

Schalke gegen Köln - 1986 und 2009 (Videos)

Was waren das früher für Spiele zwischen Schalke und Köln! Zum Beispiel am 4. Oktober 1986 im Parkstadion Gelsenkirchen. Mit dem legendären Hattrick von Thomas Allofs in der 2. Halbzeit! Da haben sellbst eingefleischte Schalker Fans mit der Zunge geschnalzt:


Trainer des 1. FC Köln war damals übrigens der junge Däumling...

Und heutzutage? Am 6. Februar 2009 in der Veltins Arena macht Jermaine Jones in der 28. Minute (in einem insgesamt recht müden Kick) das spielentscheidende 1:0 für Schalke. Das war's dann.

Schönes Tor - hier noch mal:


Doch was kommt danach? Nix!
O tempora, o mores!


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Mittwoch, 4. März 2009

DFB-Pokal: Bayer putzt Bayern mit 4:2 (Videos der Tore)

Mensch, war das ein Pokalabend! 16 Tore in drei Spielen – der Hammer! Während der HSV im Viertelfinale des DFB-Pokals mühsamer als erwartet den Tabellenletzten der 2. Liga, SV Wehen Wiesbaden, mit 2:1 nach Hause schickte, landete Werder Bremen in Wolfsburg mit 5:2 einen wahren Kantersieg.

Das spannendste Spiel des Abends fand jedoch im Düsseldorfer Rheinstadion zwischen Bayer Leverkusen und Bayern München statt. Nachdem Bayern bereits die komplette erste Halbzeit im Defensiv-Tran verschlafen hatte, konnte Leverkusen seine Feldüberlegenheit in der 2. Hälfte endlich auch verdient in Tore umsetzen. Hier alle Tore dieses Pokalkrimis – heute mal mit herzerfrischenden chinesischen Kommentaren:

1:0 Barnetta (54. Min.)

2:0 Vidal (61. Min.)

3:0 Helmes (70. Min.)

Erst jetzt, mit dem Rücken zur Wand, fingen die Bayern nach zwei offensiven Einwechslungen (Schweinsteiger für Borowski, Podolski für Ottl) an, Fußball zu spielen. Und prompt entwickelte sich ein wahrer Pokalfight:

3:1 Lucio (72. Min.)

3:2 Klose (74. Min.)

Aber es reichte nicht mehr für die Bayern, in der Nachspielzeit setzte Leverkusen sogar noch einen drauf:
4:2 Kießling (90. Min.)

Und hier noch eine deutsche Zusammenfassung
der Highlights mit allen Toren:


Jetzt brennt wohl nicht nur auf Schalke der Baum…


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Freitag, 27. Februar 2009

UEFA Cup: Alle Tore AC Milan vs Werder Bremen (Videos)

Mit einer tollen kämpferischen Leistung konnte Werder Bremen im UEFA Cup-Rückspiel beim AC Milan einen 0:2-Rückstand noch drehen und erreichte durch zwei Kopfballtore von Claudio Pizarro ein hoch verdientes 2:2 Unentschieden. Damit steht Werder nach dem 1:1 im Hinspiel im Achtelfinale und trifft in der nächsten Runde auf das Team von AS St. Etienne.

Im deutschen Fernsehen waren keinerlei bewegte Bilder dieses Spiels (nicht einmal die Tore!) zu sehen – offizielle Begründung waren "überzogene finanzielle Forderungen der Rechteinhaber". Deshalb gibt's die Tore hier (die Einzelvideos der Tore sind leider ohne Ton; die verfügbaren Videos mit Ton haben eine schlechtere Bildqualität):

26. Min.: 1:0 (Pirlo, Handelfmeter)

33. Min.: 2:0 (Pato)

68. Min.: 2:1 (Pizarro)

78. Min.: 2:2 (Pizarro)

Und hier ist noch eine Zusammenfassung mit allen Toren -
diesmal mit Ton, wenn man auch kaum was versteht... ;-)




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Donnerstag, 29. Januar 2009

DFB-Pokal 2009: Schalke und der BVB (Videos)

Es gibt pro Saison zwei (maximal drei) ordnungsgemäße Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fussball-Flaggschiffen im Pott, bei denen sich unabhängig vom Ziel der aktuell nicht erreichbaren Meisterschaft die Fans (zuweilen zeitversetzt) und wexelseitig freuen oder grämen. Etwa in der aktuellen Runde (27./28. Januar) des DFB-Pokals:

Jena - Schalke 0:1 (19. Min., Farfan):

Jena - Schalke 0:2 (66. Min., Farfan) / 1:2 (67. Min., Schembri):

Jena - Schalke 1:3 (Rakitic, 71. Min.):

Nun gut, das 4:1 des S04 hab ich nicht mitgeschnitten (herrlich hereingedrehter Schlenzer des arg gebeutelten Kevin Kuranyi in der 90. Min.).

Sir Klopp beim BVB scheint inzwischen schon über einen neuen Vertrag nachzudenken. Kuckstu die exklusive Zusammenfassung seines neuen Sponsors vom Pokalspiel am 28. Januar gegen Werder Bremen:


Doch was soll's: Bis 2010 (Kulturhauptstadt!!!) sollte das DFB- Museum schiedlich-friedlich und schräg-multikulti in den Pott wandern. Auch wenn bis dahin von den beiden Pott-Rivalen keiner den Pott in der Hand hält!


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Freitag, 23. Januar 2009

Schalke: Freizeit-Fun für frustrierte Fanfrauen (Videos)

Die Partnerinnen von eingefleischten Schalke-Fans haben oft einen harten Stand: Der Alte hat nur Fußball und seinen Lieblingsverein im Kopf – und ansonsten ist bei ihm freizeitmäßig tote Hose. Jetzt hat die SFSF (die Selbsthilfegruppe frustrierter Schalker Fanfrauen) eine einzigartige Initiative gestartet, wie frau diesem Mangel abhelfen kann.

Das Zauberwort heißt "Tanzkurs". Nach dem Motto "Tanz mal wieder" wirbt die SFSF, in enger Kooperation mit Psychologen sowie lokalen und regionalen Tanzschulen, in Tageszeitungen und Anzeigenblättern für diese ungewöhnliche Form der Freizeitgestaltung. In einem Pilotprojekt wurden die Erfolgschancen der Initiative ausgelotet.

Zunächst einmal muss der Fan mit liebevoller und zärtlicher Überzeugungsarbeit für das neue Hobby gewonnen werden:

Es ist durchaus gestattet, sich von anderen inspirieren zu lassen….

… und mit der passenden Musik…

… kann eigentlich nichts mehr schief gehen!

Also, liebe Schalker Jungs, denkt immer dran: Wenn sich die Frau wohl fühlt, freut sich der Mann!


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Samstag, 6. Dezember 2008

Bayern vs. Hoffenheim 2-1: Die Tore (Videos)

Wer beschwert sich eigentlich, dass man Spiele der Bundesliga nicht live im Internet sehen kann? 170 Länder haben das Spiel zwischen Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim live im TV übertragen. Hier zwei von vielen Impressionen der Livestream-Links (besonders gerichtet an diesen Nullwisser und Platitüdendrescher):

Zum Spiel selbst: Es fing erst in der 2. Halbzeit so richtig an: Ibisevic setzte sich in der 49. Minute im Strafraum gegen Oddo durch und ließ Rensing keine Chance: 1-0 für Hoffenheim!


Danach wirkte Bayern zunächst wie gelähmt, doch in der 60. Minute versenkte Philipp Lahm einen sehenswerten (leicht abgefälschten) Fernschuss zum Ausgleich:

Und schließlich wurde Luca Toni, der Schlingel, der zuvor schon zwei gute Kopfballchancen ausgelassen hatte, zum Matchwinner: In der 2. Minute der Nachspielzeit erzielte er nach Abwehrfehler der 1899er den üblichen Bayern-Duseltreffer. Endstand: 2-1 für die Hausherren:

Und hier noch mal eine Zusammenfassung, an der die Kommentatoren so richtig Spaß haben:

Was lernen wir daraus?
Erstens: Diese Videos sind aus dem Netz – in einer Sprache, die ich leider nicht beherrsche. Gesehen habe ich das spannende Spiel mit englischem Kommentar, weil die Links mit deutschem Kommentar ein miserables Bild hatten.
Zweitens:
Meine lieben Freunde aus Hoffenheim: Nicht nur brillant nach vorne spielen, sondern ab und zu auch nach hinten absichern!



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Sonntag, 23. November 2008

Das Supertalent 2. Halbfinale: Videos der 5 Finalisten

Am 22. November fand das 2. Halbfinale von "Das Supertalent 2008" statt. Hier die Videos der fünf Kandidaten, die den Einzug ins Finale geschafft haben: Marcel Pietruch, Christoph Haese, Yosefin "Yoyo" Buohler, Shinouda Ayad und Carlos Fassanelli.

Marcel Pietruch tanzt Hip-Hop

Christoph Haese am Trapez

Yosefin "Yoyo" Buohler mit ihrer fantastischen Interpretation von Christina Aguileras "The Voice Within"

Shinouda Ayad mit seinem wunderschönen und anrührenden Derwisch-Tanz

Carlos Fassanelli mit "A mi modo", seiner spanischen Interpretation von Frank Sinatras "My Way"

Weitere Videos mit den Darbietungen aller Kandidaten aus dem 1. und 2. Halbfinale, den Vorrunden usw. gibt es hier.



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Sonntag, 19. Oktober 2008

Videos: Sarah Palin (die echte) bei Saturday Night Live

Über Wochen hinweg wurde Sarah Palin durch die genialen Parodien der Schauspielerin Tina Fey systematisch zur Lachnummer der Nation aufgebaut: In der NBC-Comedyshow "Saturday Night Live" hatte Fey die VP-Kandidatin gnadenlos entlarvt – "ihren breiten Alaska-Midwest-Dialekt, ihre sinnfreien Bandwurmsätze, ihr Dauerzwinkern, ihre hilflose Gestik, ihre Schönheitswettbewerb-Routine" (Zitat Spiegel). Einige schöne Beispiele dafür zeigen die beiden Videos am Ende dieses Beitrags.

Am 18. Oktober war es dann endlich so weit: Sarah Palin machte ihre Ankündigung wahr, wagte sich in die Höhle des Löwen und war live-haftig zu Gast bei SNL.

Screenshot: NBC - Amy Poehler, Seth Meyers, Sarah Palin (v.l.)

Video 1: Opening Sketch
Nach einer kurzen fiktiven Pressekonferenz samt Catwalk-Einlage mit Tina Fey als Palin äußert sich die echte Sarah Palin (ab 2:40 min.) gegenüber Lorne Michaels, dem Executive Producer von SNL, zur Qualität der Parodie – und findet die Darstellung gar nicht realistisch. Alex Baldwin, Tinas Co-Star in der Sitcom "30 Steps", tritt hinzu und tut so, als halte er die echte Palin für Fey. Als er dann auf seinen Irrtum aufmerksam gemacht wird, macht er artig Komplimente: "I see. Forgive me, but I feel I must say this -- you are way hotter in person" ("...Ich muss schon sagen - Sie sind leibhaftig noch viel schärfer").

Nur gegen Ende des Videos kreuzen sich kurz die Wege der beiden "Palins", bevor (die echte) Sarah Palin mit den legendären Worten "Live from New York, it's Saturday Night!!!" die Show eröffnet:

Ein vollständiges Transkript dieses (und auch des folgenden Videos) gibt es hier!

Video 2: Der Palin Alaska-Rap
Sarah Palin sitzt mit SNL-Komödiantin Amy Poehler und Moderator Seth Meyers auf dem Podium, und da sie den (vorgeblich vorher einstudierten) "Palin Rap" nicht selbst singen will, überlässt sie diesen Part Amy Poehler. Stumm wippt sie im Takt auf ihrem Sitz herum, und mechanisch mit den Fingern schnipsend lässt sie diese weitere Demütigung über sich ergehen…

Insgesamt hat Sarah Palin sich und ihrer Sache durch ihren Auftritt wohl eher einen Bärendienst erwiesen: Denn obwohl sie sich redlich Mühe gab, wirkte sie weitgehend hölzern und humorlos und reichte bei weitem nicht an die Qualität ihres Alter Ego Tina Fey heran… Hier zwei Beispiele:

Beispiel 1 - Fake bei Saturday Night Live:
Tina Fey als grandioses Palin-Double greift bei Saturday Night Live die Äußerungen der echten Sarah Palin auf, die sie im CBS-Interview mit Katie Couric von sich gab. Themen: Sarahs Trip nach New York, Russland und die Finanzkrise. Die Rolle der investigativen Journalistin Katie Couric wird von Amy Poehler verkörpert.

Beispiel 2 - Fake bei Saturday Night Live:
Sarah Palin (= Tina Fey) und Hillary Clinton (= Amy Poehler) äußern sich zum Thema Sexismus in der US-Wahlkampagne.

Als Hintergrundinfo zu Sarah Palins Auftritt bei SNL empfehle ich noch diesen Artikel bei Spiegel Online!


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Sonntag, 21. September 2008

Steuben-Parade 2008 in New York (Videos, Pics, Infos)

Das hätte sich Friedrich Wilhelm Ludolf Gerhard Augustin von Steuben, der wackere preußische Offizier und spätere Generalmajor und Generalinspekteur der US-Armee, wohl auch nicht träumen lassen, dass er posthum als Namensgeber für den größten Karnevals- und Schützenumzug außerhalb Deutschlands herhalten müsste! Und so bot, unbeeindruckt vom aktuellen Wall Street Blues, am 20. September die 51. Steuben-Parade in New York mal wieder ein Feuerwerk teutonisch-amerikanischen Frohsinns.

Schon im Vorfeld dieses Großereignisses machte Werner Lehner, Inhaber des Gourmet-Restaurants "Zum Stammtisch" in Queens, am 18. September im Frühstücksfernsehen von WPIX-TV mit zünftigen folkloristischen Darbietungen Appetit auf den Umzug.

Hier geht's zum Video!

Und ebenfalls am 18. September um Punkt 16 Uhr wurde dem deutschen Finanzjournalisten und General Chairman der Steuben-Parade 2008, Lars Halter, eine große Ehre zuteil: Er durfte, unterstützt von der Miss German-America Melissa Gratzl und ihrem Hofstaat, an der New Yorker Börse (NYSE) vor gut gelaunten Tradern die rituelle "Closing Bell" läuten.
Wahrlich eine bewegende Zeremonie:

Zum Umzug selbst versammelte man sich am Samstag wie üblich an der 5th Avenue, und angeführt von "Gladiator" Ralf Möller (einem der diesjährigen Grand Marshals der Steuben-Parade) und dem Musikcorps Bickenbach marschierte die Parade mit 250 Gruppen weiter zum geschichtsträchtigen früheren "Sauerkraut Boulevard", der 86th Street.


Hier der Prunkwagen des Restaurants "Zum Stammtisch":

Den krönenden Abschluss der Festlichkeiten zum Monat der deutsch-amerikanischen Freundschaft bildete dann anschließend das völkerverbindende Maß-Halten (hier "Stein" genannt) auf dem Oktoberfest im Central Park:



Ob bei der ganzen feucht-fröhlichen folkloristischen Feierei wohl auch jemand an die "Steuben" gedacht hat, die am frühen Morgen des 10. Februar 1945 durch einen russischen Torpedo-Angriff in der Ostsee versenkt wurde und ca. 4000 Passagiere mit sich in die Tiefe riss?




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Mittwoch, 17. September 2008

UEFA-Cup Schalke in Nikosia: alle Tore (Videos)

Im Fernsehen waren sie nicht zu sehen, hier sind sie: alle Tore des 4:1-Siegs der Schalker bei Apoel Nikosia im Hinspiel der ersten Runde des UEFA-Cups!

Herzlichen Dank an Housebaehr, der das Geschehen liebevoll mit dem Handy vom TV abgefilmt und teilweise auch noch fachmännisch kommentiert hat!

0:1 Westermann (24. Min.)

0:2 Rakitic (35. Min.)

0:3 Sánchez (40. Min.)

1:3 Mirosavljevic (71. Min.)

1:4 Altintop (86. Min.)


Wer den Live-Ticker des Spiels noch mal nachlesen möchte:
bitte schön!


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