Schon in seiner Basisversion ist der Hummer aus der Pleite-Autoschmiede General Motors ein imposantes Luxus-Kraftpaket, das überall in der Welt unter betuchten Umweltignoranten seine Liebhaber findet. So besaß allein Arnold Schwarzenegger acht dieser Klimakiller im Wert von ca. 550.000 Euro, bevor er als kalifornischer Governator zum Umweltguru mutierte und sich standesgemäß von seiner privaten Hummer-Flotte trennte.
Auch der nass-forsche MP3-Player-Pleitier Franjo Pooth fuhr ein solches Geschoss (das angeblich seinem Bruder Mano gehört haben soll, wogegen aber allein schon das Kfz-Kennzeichen spricht):
(Screenshot: RTL)
Der absolute Hummer-Oberhammer ist aber die 10 Meter lange Stretch-Version des H2, die mir letzte Woche in Mülheim an der Ruhr über den Weg "gelaufen" ist. Der Fahrer suchte wohl eine bestimmte Adresse und hielt mehrfach an, so dass ich den Wagen gerade noch fotografieren konnte: Später habe ich das Gefährt dann in voller Pracht in seiner heimischen „Garage“ entdeckt:
Auch die Innen-Ausstattung lässt keine Wünsche offen und bietet folgende Annehmlichkeiten: separate Klimaanlage und Highpower-Musikanlage für den Passagierbereich, Sonnendach, Bar mit Kühlfächern, Sekt/Whiskeygläser, Sternenspiegelhimmel und Neonbeleuchtung, separate VIP-Lounge und ein DVD-System mit TFT-Flachbildschirmen.
Also, Leute, wenn ihr mal standesgemäß vor eurer Wunsch-Nobeldisko auflaufen wollt: Bei diesem Limousinenservice könnt ihr dieses (und weitere) Schätzchen mieten. Da gibt’s bestimmt keine Probleme mit dem Türsteher…
Menschen mit besonderen Neigungen und Vorlieben sehen sich häufig gesetzlichen und behördlichen Reglementierungen ausgesetzt, die sie beim Ausleben ihrer Lieblingsaktivitäten einengen. Ein typisches Beispiel hierfür sind diese Verbotsschilder am Bleibtreusee und am Liblarer See bei Erftstadt:
Andererseits genießen aber auch gerade solche Randgruppen zuweilen den besonderen Schutz des Gesetzgebers, hier zu sehen in Leucate, einem französischen Mittelmeer-Badeort am Golfe du Lion:
Zum besseren Verständnis noch mal in deutscher Übersetzung: "Gebiet ausschließlich für die Ausübung der Freikörperkultur reserviert. Gemeindeverordnung vom 14. Juni 1996".
Und auch die Stadtväter einer – aus verständlichen Gründen hier ungenannten, weil inzwischen als Insider-Tip gehandelten – Großstadt im nördlichen Ruhrgebiet zeigten auf lobenswerte Weise Verständnis für die elementaren Bedürfnisse einer ähnlichen Randgruppe. "Wow, die tun echt was", dachte ich denn auch so bei mir, als ich das folgende Schild erblickte: Umso geschockter war ich dann allerdings über den Anblick, den das gleiche Schild, von Neidern und Rowdys schnöde verschandelt und sinnentleert, einige Wochen später bot…
In den letzten Tagen wurde in den Medienvielerorts über einen unbemannten "Haschisch-Helikopter" berichtet, der in den Niederlanden entwickelt und jetzt erstmals von der holländischen Polizei zum Aufspüren von Cannabis-Pflanzungen eingesetzt wurde.
Der futuristisch anmutende, nur ca. 2 Meter lange "Cannachopper" (Canna = kurz für Cannabis, Chopper = engl. Wort für Hubschrauber) ist mit Wärmebildkamera, Geruchssensoren und weiterem High-Tech-Schnickschnack ausgerüstet, kann stundenlang in der Luft bleiben und soll Hanfpflanzen völlig selbstständig orten können. Hier einige Impressionen des fliegenden Spürhundes und seiner Ziele:
Auf das, was mir letzte Woche bei einem Spaziergang ins Auge gefallen ist, wird das fliegende Auge allerdings wohl kaum ansprechen. Da hatte nämlich jemand seine zarten Cannabis-Schösslinge bei dem schönen Wetter auf den Balkon herausgestellt, wo sie friedlich neben schwarzer Minze die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen konnten:
Und dass es sich dabei angeblich um Kardamom handelt, ist reine Augenwischerei, über die ein wahrer Pflanzenfreund nur herzlich schmunzeln kann: Mein Tipp an den unbekannten Hobby-Gärtner: Treiben Sie's besser nicht allzu arg – die deutsche Polizei soll schon eine Lizenz für den Hasch-Heli beantragt haben!
Steuben-Parade 2008 in New York (Videos, Pics, Infos)
Das hätte sich Friedrich Wilhelm Ludolf Gerhard Augustin von Steuben, der wackere preußische Offizier und spätere Generalmajor und Generalinspekteur der US-Armee, wohl auch nicht träumen lassen, dass er posthum als Namensgeber für den größten Karnevals- und Schützenumzug außerhalb Deutschlands herhalten müsste! Und so bot, unbeeindruckt vom aktuellen Wall Street Blues, am 20. September die 51. Steuben-Parade in New York mal wieder ein Feuerwerk teutonisch-amerikanischen Frohsinns.
Schon im Vorfeld dieses Großereignisses machte Werner Lehner, Inhaber des Gourmet-Restaurants "Zum Stammtisch" in Queens, am 18. September im Frühstücksfernsehen von WPIX-TV mit zünftigen folkloristischen Darbietungen Appetit auf den Umzug.
Und ebenfalls am 18. September um Punkt 16 Uhr wurde dem deutschen Finanzjournalisten und General Chairman der Steuben-Parade 2008, Lars Halter, eine große Ehre zuteil: Er durfte, unterstützt von der Miss German-America Melissa Gratzl und ihrem Hofstaat, an der New Yorker Börse (NYSE) vor gut gelaunten Tradern die rituelle "Closing Bell" läuten.
Wahrlich eine bewegende Zeremonie:
Zum Umzug selbst versammelte man sich am Samstag wie üblich an der 5th Avenue, und angeführt von "Gladiator" Ralf Möller (einem der diesjährigen Grand Marshals der Steuben-Parade) und dem Musikcorps Bickenbach marschierte die Parade mit 250 Gruppen weiter zum geschichtsträchtigen früheren "Sauerkraut Boulevard", der 86th Street.
Hier der Prunkwagen des Restaurants "Zum Stammtisch":
Den krönenden Abschluss der Festlichkeiten zum Monat der deutsch-amerikanischen Freundschaft bildete dann anschließend das völkerverbindende Maß-Halten (hier "Stein" genannt) auf dem Oktoberfest im Central Park:
Ob bei der ganzen feucht-fröhlichen folkloristischen Feierei wohl auch jemand an die "Steuben" gedacht hat, die am frühen Morgen des 10. Februar 1945 durch einen russischen Torpedo-Angriff in der Ostsee versenkt wurde und ca. 4000 Passagiere mit sich in die Tiefe riss?
Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: "Wenn Du für ein Jahr planst, dann säe Korn. Wenn du für ein Jahrhundert planst, dann pflanze Bäume!" Und ein anderes empfiehlt: "Einen Baum soll man biegen, so lange er jung ist."
Wie solche Bäume dann später mal aussehen können, zeigen die folgenden spektakulären Aufnahmen!
Diese und viele weitere sehenswerte Beispiele für natürliche Baum-Auswüchse und "Kunst am Baum" findet man hier.
Skurrile Skulpturen aus aller Welt (Slideshow, Pics & Links)
Überall auf der Welt trifft man auf sehenswerte Skulpturen, Plastiken oder Statuen, die beim Betrachter mal Erstaunen, mal Befremden, mal Bewunderung und häufig auch Schmunzeln auslösen. Und da man sich nicht all diese Kunstwerke persönlich anschauen kann, habe ich hier einige der spektakulärsten zusammengestellt:
Die wohl bekannteste Skulptur (Nr. 4) aus dieser Slideshow ist die Bronze-Plastik "Knotted Gun" des schwedischen Künstlers Carl Fredrik Reuterswärd, deren Nachbildungen man in aller Welt findet, darunter auch diese hier im Park des Bundeskanzleramts in Berlin.
Auch ein paar andere konnte ich lokalisieren: Nr. 6 stammt aus Stockholm - die Dame streckt ein paar Meter weiter noch (hilfesuchend oder winkend?) die rechte Hand aus dem Wasser: Čumil, der Kanalarbeiter auf Foto Nr. 14, arbeitet in der Fußgängerzone von Bratislava (Slowakei) und wird am 26. Juli 11 (!) Jahre alt. Und wer sich fragt, warum er so eine glänzende Nase hat: Wenn man dran reibt, winken Reichtum und Glück…
Der junge Mann auf Foto Nr. 16 nimmt ein Bad im Straßenpflaster von Santa Fe (New Mexico), während die 5 Kampong-Jungen auf Foto Nr. 27 im Singapore River Erfrischung suchen. Und auf Foto Nr. 17 zeigt der Vaartkapoen, ein typischer Brüsseler Gassenjunge, was er so von der Obrigkeit hält.
Die Statue auf Foto Nr. 29 stammt aus dem berühmten Skulpturen-Park Vigelandsparken (früher: Frogner-Park) in Oslo. Hier ein kurzer virtueller Rundgang:
Und hier noch einige weitere sehenswerte Skulpturen aus aller Welt: Dieser "magische" Wasserhahn aus dem Aqualand in Cadiz/Spanien pfeift auf alle physikalischen Gesetze … … die hier noch weitestgehend in Kraft sind: Vor dem Ernst & Young-Gebäude in Los Angeles wollte dieser Manager gleich mit dem Kopf durch die Wand… … und diese blaue (nicht lila!) Kuh am Stiel schmilzt auf dem Vorosmarty-Platz in Budapest vor sich hin. Natürlich darf hier auch der berühmte Hai von Headington nicht fehlen, der vor knapp 22 Jahren in ein Reihenhaus in Oxford "eingeschlagen" ist: Zum Schluss noch ein Beispiel aus Prag (der Stadt, für die es sich lohnt, allein schon wegen der vielen Skulpturen und Denkmäler einen längeren Urlaub einzuplanen) – als verspätete Reminiszenz zum 125. Geburtstag von Franz Kafka: Falls jemand eine der restlichen Skulpturen aus der Slideshow (er)kennt und/oder Näheres über ihren Standort weiß, würde ich mich über einen entsprechenden Hinweis freuen. Wenn man einmal damit angefangen hat, sich mit diesem Thema zu befassen, möchte man am liebsten direkt in den nächsten Flieger steigen. Für alle, die sich das – wie ich – finanziell und zeitlich nicht leisten können, gibt es hier noch ein paar Links zu Seiten mit weiteren faszinierenden Aufnahmen: Toroller Oddee Weirdomatic Haha Blogzine Und wer es eher ein wenig "klassisch" mag, kommt hier auf seine Kosten!
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Wichtiger Hinweis: Alle oben gezeigten Fotos wurden mehrfach, in unterschiedlichen Zusammenstellungen und ohne urheberrechtliche Quellen / Hinweise, im Internet gefunden. Sollte sich jemand durch die Veröffentlichung in seinen Rechten verletzt fühlen, bitte ich um Mitteilung, das Foto wird dann umgehend entfernt.
Important notice: All pics shown above were found multiple times in various compilations on the Internet, without any copyright notices / indications. If you are the copyright owner of any of these pics, feel free to contact me, and the photo will be removed instantly.
Magier sind selten bereit, die Geheimnisse zu lüften, die hinter ihren Tricks und Illusionen stecken. Insbesondere das Phänomen der "schwebenden Jungfrau" hat schon von jeher die Gemüter bewegt. Hier gibt es endlich die Auflösung!
Die Antwort auf die Frage, wie das Ganze wohl in präviagrischen Zeiten vonstatten ging, bleibt allerdings immer noch im Dunkel der Geschichte…
Da haben selbst die Herren vom FBI nicht schlecht gestaunt, als sie bei einer Wohnungsdurchsuchung diesen professionell ausgestatteten Arbeitsplatz entdeckten!