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Don Farrago

Samstag, 26. Juli 2008

Mein Freund der Baum (Pics)

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: "Wenn Du für ein Jahr planst, dann säe Korn. Wenn du für ein Jahrhundert planst, dann pflanze Bäume!" Und ein anderes empfiehlt: "Einen Baum soll man biegen, so lange er jung ist."

Wie solche Bäume dann später mal aussehen können, zeigen die folgenden spektakulären Aufnahmen!



Diese und viele weitere sehenswerte Beispiele für natürliche Baum-Auswüchse und "Kunst am Baum" findet man hier.


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Freitag, 23. März 2007

Kampf dem Kot: Falken-Roboter vs. Tauben

Tauben, diese zutraulichen, stets adrett in Grau-schwarz-weiß gewandeten, heimelig gurrenden gefiederten Gesellen, die häufig in wahren Horden unsere Städte bevölkern und – von zittriger Rentnerhand gefüttert – tonnenweise ihre grau-schwarz-weißen Rückstände hinterlassen, sind so manchem ein Dorn im Auge.

Doch wie kann man den Missstand (mit 3 "S", sieht ja schrecklich aus!) des Taubenkots an der Wurzel packen? Es geht doch nicht an, dass führende Köpfe deutschen Kulturschaffens weiterhin so beschissen werden!

Dürer-Denkmal in Nürnberg

"Humane" Bekämpfungsansätze mittels "Anti-Baby-Hormonen" im Futter und zur Eientnahme gedachten Gemeinschaftsbruthäusern waren erfolglos. Weniger humane, wie Netzfang, Abschuss oder Vergiftung, könnten möglicherweise erfolgreich sein, sind aber gegenüber Tierfreunden nicht durchsetzbar. Auch die Ansiedlung von natürlichen Fressfeinden wie Greifvögeln, Mardern oder Katzen ist nicht problemlos möglich.

Natürlich gibt es da lokale Abwehrmaßnahmen wie Netze, Gitter und so genannte "Taubenspikes", die Schäden durch Kot zwar vor Ort verhindern können, das Problem aber nur in die Nachbarschaft verlagern.

Und auch das Aufstellen von Raben-Attrappen zeigt nur geringe Wirkung, da diese Vögel sich in der Natur zwar gelegentlich über die Eier hermachen – aber wer würde das ernsthaft von einer Attrappe erwarten?

Wie man das Problem auch angehen kann, macht uns jetzt die Stadt Liverpool vor: Europas Kulturhauptstadt 2008 schafft sich zur Bekämpfung der Taubenplage Roboter an.


Diese Roboter-Vögel der Firma Robop sind dem Wanderfalken nachempfunden und sollen die Tauben durch Bewegungen der Flügel und durch Geräuschimitationen erschrecken. Zudem sollen sie durch ihre Größe (sie sind etwa vier Zentimeter größer als echte Wanderfalken) den Tauben Angst einjagen.

Im Inneren der Falkenattrappe befindet sich ein kleiner, wetterfester Computer, der entsprechende Töne gespeichert hat, von Zeit zu Zeit schlägt er mit den Flügeln. Die Steuerung des Vogels ist über eine Fernbedienung möglich, hat der Falke doch die Elektronik eines Nokia-Handys eingebaut. Damit soll der Besitzer über das Internet den Akkustand überprüfen und den Vogel neu programmieren können. So kann beispielsweise die Lautstärke verändert werden.

Eine dauerhafte Wirkung wird zwar von Falknern bezweifelt, aber was versucht man nicht alles, um das Stadtbild zu verschönern? Und außerdem sind diese schmucken Roboter zu einem Stückpreis von ca. 2.750 Euronen ein echtes Schnäppchen! Parallel dazu bleibt ja immer noch das Fütterungsverbot... doch sollten für die angesprochene Zielgruppe die Verbotsschilder auch entsprechend dimensioniert sein!


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Mittwoch, 21. März 2007

Sprachcode geknackt: Meisen als Alarmanlage


...oder: Wie Fremdsprachenkenntnisse das Leben retten können...

Chick-a-dee oder chick-a-dee-dee: Uns Menschen sagt die Anzahl der Endsilben in den Warnrufen der Schwarzkopfmeise normalerweise nicht sonderlich viel. In umfangreichen Studien in den USA wurde jetzt der Sprachcode dieses winzigen Kommunikationsgenies geknackt. Und - sozusagen als Nebeneffekt - stellte sich dabei heraus, dass nicht nur der Mensch an der Decodierung gearbeitet hat:

Der Kanadakleiber hat die Sprache der Schwarzkopfmeisen entschlüsselt und trifft in brenzligen Situationen existentielle Entscheidungen, die auf nichts anderem als auf Meisenrufen basieren.
Mit anderen Worten: Der Kleiber nutzt die Warnrufe der Meisen als Alarmanlage und als Polizeifunk. Dieser Artikel bei Heise liefert die erstaunlichen Details einer artenübergreifenden Kommunikation im Tierreich.

Da sieht man wieder einmal, wie überlebenswichtig Fremdsprachenkenntnisse zuweilen sein können...

(Fotomontage: Heise)


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Dienstag, 20. März 2007

Knut und seine "Geschwister"?


Zu einer Zeit, in der in deutschen Landen Neugeborene aus dem Fenster geworfen werden, Kleinkinder wie Vieh ausgesetzt werden, Ausländer angegriffen werden – da steht das Volk auf: Knut muss leben!

Dass dieser Eis-Baby-Bär das (zugestandenermaßen niedliche) Produkt einer Zoo-Inzest-Aufzucht ist, wird dabei vergessen...

Meine gute Güte – wenn doch nur jedes Baby in Deutschland so viel Aufmerksamkeit
erfahren würde!



Naja, das musste aus aktuellem Anlass mal raus.






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Freitag, 2. Februar 2007

Roter und gelber Schnee in Sibirien

Passend zum düsteren Zukunftsbild, das der aktuelle UN-Bericht zum Klimawandel zeichnet, wurden die etwa 3000 Bewohner der dünn besiedelten Region rund um die westsibirische Stadt Omsk durch ein seltsames Naturphänomen aufgeschreckt: Auf einer Fläche von 1500 qkm fiel rötlicher und gelber Schnee. Die Spekulationen über die Ursache reichen von einem Industrieunglück bis hin zu einem Staubsturm.

'"Die Spezialisten des Katastrophenschutzministeriums haben die Bevölkerung über Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln informiert. Speziell wurde empfohlen, den Schnee nicht zur Wasseraufbereitung zu verwenden und den Aufenthalt von Vieh und Menschen auf dem Schnee zu begrenzen", erklärte ein Vertreter der Katastrophenschutzbehörde.

Auch Frank Zappa hat schon vor langer Zeit vor dem Verzehr gelben Schnees gewarnt... Und auch Eskimo-Kinder lernen schon früh, dass gelber Schnee "Pfui!" ist. Hier allerdings hat die Färbung des Schnees eine natürliche Ursache: Er enthält Urinrückstände.

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