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Don Farrago

Montag, 4. Mai 2009

Hasch-Heli vs. menschliches Auge (Video & Pics)

In den letzten Tagen wurde in den Medien vielerorts über einen unbemannten "Haschisch-Helikopter" berichtet, der in den Niederlanden entwickelt und jetzt erstmals von der holländischen Polizei zum Aufspüren von Cannabis-Pflanzungen eingesetzt wurde.

Der futuristisch anmutende, nur ca. 2 Meter lange "Cannachopper" (Canna = kurz für Cannabis, Chopper = engl. Wort für Hubschrauber) ist mit Wärmebildkamera, Geruchssensoren und weiterem High-Tech-Schnickschnack ausgerüstet, kann stundenlang in der Luft bleiben und soll Hanfpflanzen völlig selbstständig orten können. Hier einige Impressionen des fliegenden Spürhundes und seiner Ziele:


Auf das, was mir letzte Woche bei einem Spaziergang ins Auge gefallen ist, wird das fliegende Auge allerdings wohl kaum ansprechen. Da hatte nämlich jemand seine zarten Cannabis-Schösslinge bei dem schönen Wetter auf den Balkon herausgestellt, wo sie friedlich neben schwarzer Minze die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen konnten:

Und dass es sich dabei angeblich um Kardamom handelt, ist reine Augenwischerei, über die ein wahrer Pflanzenfreund nur herzlich schmunzeln kann:
Mein Tipp an den unbekannten Hobby-Gärtner: Treiben Sie's besser nicht allzu arg – die deutsche Polizei soll schon eine Lizenz für den Hasch-Heli beantragt haben!


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Samstag, 7. Februar 2009

Anke Engelke: Die Verkehrskontrolle (Video)

So ein Verkehrpolizist erlebt in seinem Alltag die seltsamsten Dinge, und manchmal muss er auch einiges über sich ergehen lassen. Doch was diesem uniformierten Kollegen bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle passierte, wird er sicherlich nicht so schnell vergessen…


(Aus "Ladykracher", Sat1, 06.02.2009)



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Samstag, 26. Mai 2007

Ein Polizeipräsident entschuldigt sich

Vom 21. bis zum 25. Mai 2007 fand in Berlin die 29. Konferenz der Polizeipräsidenten der europäischen Hauptstädte statt. Und während die geballte europäische Polizeiprominenz aus 35 Ländern unter dem Motto "Kulturen in Europa – Strategieansätze des Polizeimanagements" fleißig vor sich hin tagte, wurde den jeweiligen Begleitungen ein umfangreiches Sightseeing- und Freizeitprogramm geboten. Natürlich stand den hohen Herren nach so schnöden und trockenen Tagungsthemen wie Terrorismus, interkultureller Dialog und Personalmanagement auch der Sinn nach etwas Ablenkung, und so war im Tagungsprogramm für den Abend des 24. Mai eine gesellige Runde in der malerischen Zitadelle Spandau vorgesehen.


Der Abend fand seinen Höhepunkt in einem grandiosen Feuerwerk, das kurz vor Mitternacht abgebrannt wurde und viele Spandauer Bürger um ihre wohlverdiente Nachtruhe brachte. Einige waren dermaßen sauer, dass sie bei der Polizei anriefen, um sich über den Lärm zu beschweren. Und so wurde am 25. Mai gegen die Verantwortlichen der Berliner Polizei ein Verfahren wegen ruhestörenden Lärms eingeleitet.

Der Berliner Polizeipräsident Dieter Glietsch ließ es sich daraufhin nicht nehmen, sich bei den um ihren Schlaf gebrachten Anwohnern höchstselbst zu entschuldigen. Hier der Wortlaut (Quelle: Berliner Polizeiticker):

Gegen Verantwortliche der Berliner Polizei läuft ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen ruhestörenden Lärms im Zusammenhang mit einem Feuerwerk, das gestern kurz vor Mitternacht bei einer Abendveranstaltung anlässlich der Konferenz der Polizeipräsidenten der europäischen Hauptstädte auf dem Gelände der Spandauer Zitadelle abgebrannt wurde. Das Feuerwerk war dem zuständigen Bezirksamt angezeigt worden. Das Bezirksamt hatte gegenüber der anmeldenden Dienststelle darauf hingewiesen, dass das Feuerwerk bis spätestens 23 Uhr beendet sein muss. Dies war der Behördenleitung als Gastgeber der Veranstaltung nicht mitgeteilt worden. Mehrere Anrufer hatten sich bei der Polizei gemeldet, weil sie sich in ihrer Nachtruhe gestört fühlten. Polizeipräsident Dieter Glietsch bedauert dies und bittet die Betroffenen um Entschuldigung.

25.05.2007, 14:47 Uhr
Der Polizeipräsident in Berlin – Stab des Polizeipräsidenten
Pressestelle

Während man diesen Vorfall mit viel Wohlwollen noch unter der Rubrik "Schildbürgerstreich" ablegen könnte, fällt die Entschuldigung, die Glietsch vor wenigen Wochen an andere Berliner Bürger richten musste, schon in eine andere Kategorie: Am 6. Mai hatte er sich bei den Angehörigen eines wenige Tage zuvor in Berlin-Tiergarten erschossenen Mannes entschuldigt, der wegen akuter Bedrohungen um Polizeischutz gebeten hatte. Hier räumte Glietsch "Fehler bei den Ermittlungen" ein und entschuldigte sich für "Versäumnisse der Beamten" (siehe Tagesspiegel Online).

So ein höflicher und ehrenwerter Mann, dieser Herr Polizeipräsident! Und stets bereit, für Versäumnisse und Fehlverhalten seiner Leute persönlich den Kopf hinzuhalten



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Mittwoch, 24. Januar 2007

Nun ist es amtlich: Knöllchen-Quoten bei der Polizei!

Geahnt haben wir es ja immer schon! Gestern Abend berichtete das ZDF in Frontal 21 anhand konkreter Beispiele darüber, dass Polizisten zunehmend unter Druck gesetzt werden, mehr Strafzettel zu verteilen. Es gibt also doch so genannte "Zielvereinbarungen", in denen den Beamten vorgeschrieben wird, wie viele Verkehrsverstöße sie mindestens zu ahnden haben.

Foto: ZDF.de

Das Düsseldorfer Innenministerium führte im Intranet sogar eine Bußgeld-Rangliste namens "Barvus 2006", in welcher der Einsatz der Polizisten in NRW beim Knöllchen-Verteilen dokumentiert und bewertet wurde. Seltsamerweise verschwand diese Liste während der Recherchen von Frontal 21 aus dem Intranet. Ein Schelm, der Böses dabei denkt... ;-)

Au weia! Knöllchen zur Sanierung maroder öffentlicher Haushalte und zur Sicherung von Arbeitsplätzen, unters Volk gebracht von Geldeintreibern in Uniform...

Weitere Infos zum Thema "Abzocke" gibt es hier!

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