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Don Farrago

Samstag, 22. März 2008

Feuchtgebiete: Charlotte Roche bei Stefan Raab

Über kaum ein Buch wurde in letzter Zeit so heiß und kontrovers diskutiert wie über den Roman "Feuchtgebiete", das Erstlingswerk von Charlotte Roche. Mittlerweile steht das Buch auf Platz 2 der Spiegel-Bestsellerliste – ein passender Zeitpunkt für Stefan Raab, die umtriebige junge Dame mal wieder in seine Sendung "TV Total" einzuladen.

Vergessen Sie alles, was Sie bisher über das Buch gelesen oder gehört haben, vergessen Sie Charlottes öffentliche Lesungen, ihre Interviews und ihren Auftritt bei Seicht-Talker Johannes Baptist Kerner (zu sehen hier und hier)! Sichtlich gut gelaunt und herzerfrischend offen stellte sich die Jung-Autorin am 19. März den inquisitorischen und investigativen Fragen von Literatur-Guru Stefan Raab, plauderte mit ihm über Hintergründe, Handlung und Botschaft ihres Romans und ging dabei auch auf ihren Auftritt bei Kerner ein. Aber sehen Sie selbst:

Charlotte Roche bei TV Total – Teil 1


Charlotte Roche bei TV Total – Teil 2


PS: In meinem Artikel "Charlotte Roche: Feuchtgebiete vs. Axe & Co." (--> Link) gibt es u.a. noch ein Video von Charlotte Roche aus dem ARD-Magazin "Polylux".


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Montag, 3. März 2008

Charlotte Roche: Feuchtgebiete vs. Axe & Co.

Mit ihrem Debütroman "Feuchtgebiete" begibt sich Medien-Tausendsassa Charlotte Roche auf einen gewagten feministisch-literarischen Trip in die niederen Gefilde menschlicher Ausdünstungen und Sekrete und hält ein engagiertes Plädoyer für die Rückbesinnung auf eher tierische Körperlichkeit: zurück zur Natur mit Blut, Schweiß, Schleim und Eiter und weg von der Hygienehysterie mit Körperpflege, Intimrasur, Slipeinlagen und Deodorants.

In einem Interview bei Spiegel Online erläutert sie ihre Beweggründe für ihr Buch:
Eine Grundidee war: Hass auf Parfums, Hass auf Deos. Als Menschen sind wir ursprünglich darauf angelegt, im Geruch des anderen den potentiellen Sexualpartner zu suchen und zu erkennen. Indem wir uns künstlich parfümieren, nehmen wir uns eine Quelle der Lust. Ich möchte das Geschlechtsteil des Mannes durch seine Hose hindurch riechen. … Ich bin für mehr Sex - mehr Schweinereien, keine Tabus. Ich glaube, dass es vom echten Sex, dem Sex, der riecht und schmeckt und schmutzige Geräusche macht, nie genug geben kann.

Hier ist sie noch mal im Originalton (bei Polylux vom 28.2.):


Wenn es also nach Charlotte Roche geht, haben die Produktentwickler und Marketingleute bei Axe & Co. bald ausgedient:


Ich gebe der guten Charlotte zwar in manchem Recht: So bin ich wie sie der Meinung, "… dass es vom echten Sex, dem Sex, der riecht und schmeckt und schmutzige Geräusche macht, nie genug geben kann." Doch würden mich Frauen, deren sexuelle Ausdünstungen ich bereits durch die Kleidung riechen kann, in der U-Bahn oder bei der Arbeit, mit Verlaub gesagt, nicht sonderlich antörnen...

Und auch Mädels wie ihre Protagonistin Helen, die im Krankenhaus ihre "Blumenkohl"-Beschwerden auslebt und pflegen lässt, würden meinen Hormonspiegel oder gar mehr wohl kaum in die Höhe treiben: Sie ist - so schreibt die taz in ihrer Buch-Rezension - zwar "altersgemäß sexfixiert, aber mit einem großen Faible für weitere, trickreiche Obsessionen. Sie inszeniert sich als Bakterienschleuder: Hinterlegt überall getragene Tampons, damit ihr Blut unter die Leute kommt. Züchtet hingebungsvoll Avocadokerne, weil sie die schleimige Oberfläche liebt und man prima mit ihnen onanieren kann. Versucht, auf öffentlichen Toiletten möglichst viele Bakterien von der Kloschüssel mitzuschnacken. Lutscht und knabbert exzessiv jedes Fitzelchen Blut, getrockneten Schleim oder Eiter ab, das sie an sich findet."

Nun ja, jedem das Seine und jeder das Ihre – wenn's denn Spaß und nicht krank macht… ;-)


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Donnerstag, 5. April 2007

Pimp my pussy...

Jenna Jameson (32), amerikanische Porno-Ikone, plant die Verfilmung ihrer Autobiographie "How to Make Love Like a Porn Star". Und damit sie für die Hauptrolle auch von Kopf bis Fuß in Top-Form ist, hat sie sich ihr in über 100 Pornofilmen arg strapaziertes "bestes Stück" mitttels plastischer Chirurgie wieder aufmöbeln lassen.

Mit dem Ergebnis soll sie allerdings nicht so recht zufrieden sein und ist deswegen auf Tauchstation gegangen. Das hat sogar so weit geführt, dass sie wichtige Meetings mit Filmbossen platzen ließ, so dass das Filmprojekt jetzt ernsthaft gefährdet ist.

Was in Regionen wie dem Nahen Osten und Südamerika längst üblich ist, nämlich die "Wiederherstellung" der Jungfräulichkeit aus (pseudo-)religiösen, ethnischen, kulturellen oder gesellschaftlichen Gründen, schwappt in zunehmendem Maße auch auf westliche Länder über. Und so ist die so genannte "vaginoplasty", die plastische Chirurgie an der Vagina, mittlerweile in den USA der neueste Trend und treibt dort die skurrilsten Blüten. In Magazinen, im Internet und in Rundfunksendern verspricht die Reklame den Frauen (und damit auch ihren Sexpartnern) mit Hilfe der Operation ein erfüllteres Sexualleben oder gar einen zweiten Frühling.

Ob Jenna Jameson tatsächlich wieder als Jungfrau vor die Kamera treten wollte, um ihre Karriere ganz von Anfang an zu dokumentieren, darüber lässt sich nur spekulieren. Und was jetzt bei ihrer OP in die Hose gegangen ist, darüber schweigt sie sich beharrlich aus. Vielleicht legt sie sich ja noch mal unters Messer und lässt die Fehler korrigieren, damit es dann im nächsten Jahr bei der Oskarverleihung in der Spalte Sparte "Prettiest Pussy" heißt:

"And the winner is... Jenna Jameson!"


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Mittwoch, 14. März 2007

Aktuelle Studie: Japaner sind Sexmuffel

Japan hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Nach UN-Prognosen könnte die Bevölkerungszahl bis 2050 von derzeit 127 Millionen auf 109 Millionen sinken. Der Grund: Die Japaner sind Sexmuffel.

Bei einer aktuellen Umfrage gaben 39,7 Prozent aller Befragten an, sie hätten seit mehr als einem Monat keinen Sex mehr gehabt. Damit lag die Zahl der sexuell inaktiven Japaner/-innen noch um fünf Prozentpunkte höher als in einer ähnlichen Umfrage vor zwei Jahren. 19 Prozent der Befragten zwischen 19 und 49 Jahren gaben sogar an, sie hätten schon seit mehr als einem Jahr keinen Geschlechtsverkehr mehr gehabt.

Als Ursache für die Öde in den Betten machten die Verfasser der Studie vor allem Schüchternheit aus, da in der japanischen Gesellschaft nicht offen über Sex gesprochen wird. 44 Prozent der befragten "sexlosen" Paare, aber auch 31 Prozent der Befragten mit einem aktivem Sexualleben sagten, sie fänden Geschlechtsverkehr "ermüdend".

Der Direktor der Japanischen Vereinigung für Familienplanung, Kunio Kitamura, macht zudem noch Stress im Arbeitsleben für die Flaute verantwortlich und nennt auch das Internet als mögliche Ursache: In einer vom Internet geprägten Gesellschaft seien physische Kommunikationsfähigkeiten verloren gegangen.


Also, Leute, dann achtet mal verstärkt auf euer Online-Verhalten! Nicht dass euch bald etwas Ähnliches blüht....


(via SpOn und Networld)


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Samstag, 10. März 2007

Und Gott schuf die Banane...

Insbesondere in den USA tobt schon lange – speziell in den Schulen – ein bitterer Kulturkampf zwischen den Anhängern von Darwins Evolutionslehre und den Vertretern des "Kreationismus", die streng nach der biblischen Schöpfungsgeschichte allein Gott als Schöpfer der Natur und des Menschen ansehen.

(by implied courtesy of nogodzone)

Dieser Kampf treibt manchmal skurrile Blüten. Auf dem religiösen Videoportal "GodTube" wird zum Beispiel der Beweis für die Schöpfungsgeschichte anhand einer Banane erbracht, da sie doch so perfekt zur menschlichen Anatomie passt...
Zwei der Kommentatoren scheinen allerdings die Botschaft nicht so recht verstanden zu haben. So schreibt einer, er habe den Videobeweis, dass Gott die Banane erschaffen hat, damit sie dem Affen zum Verzehr dient:
I have video evidence that bananas were created to be consumed by monkeys.
Und ein zweiter meint, das gleiche Argument lasse sich auch dafür anführen, dass Frauen mit Bananen ihren Spaß haben:
The same argument could be made that the banana was designed to pleasure women in the genital regions.
Wie dem auch sei... hier die Videos:


GodTube: Atheist's nightmare - The banana was created by God


YouTube: The banana was made for monkeys

Zum Thema "Banane für Frauen" erspare ich mir den Videobeweis und verweise stattdessen auf diesen Erfahrungsbericht. Zur Abrundung der Diskussion empfehle ich dann noch dieses Video auf YouTube, in dem die Banane und die Zwiebel geschält werden...


Und wie es sich gehört, halte ich mich als neutraler Moderator aus religiösen und sexuellen Diskussionen raus... ;-)

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Montag, 26. Februar 2007

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten...

... aber so noch nie gesehen haben!

Beim Googeln zum Thema "Rauchverbot in Gaststätten" habe ich mich auf eine Seite verirrt, die auch andere wertvolle Infos anzubieten hatte: Da bin ich zum Beispiel über sprühbare Kondome aus Flüssiglatex gestolpert und habe dann, wo ich schon mal da war, direkt noch in die Bildergalerie "Stellungen beim Sex" reingeklickt.

Und was ich da gefunden habe, ist wirklich hochinteressant: Es werden 18 verschiedene Formen des Beischlafs mehr oder weniger ausführlich beschrieben; so erfährt man zum Beispiel zum Thema "Sex am Tisch":

"Für viele Paare ist der Sex an ungewöhnlichen Orten ein Kick. Unter anderem ist der Küchentisch ein beliebter Ort für Sex außerhalb des Bettes."
Damit der unbedarfte Leser das Ganze besser nachvollziehen kann, werden zur Vertiefung des Themas alle Positionen anhand kleiner Zeichnungen veranschaulicht, deren "Protagonisten" mich manchmal – aber nur manchmal – an die japanischen Heidi-Comix erinnern. Kein Porno, kein Schweinskram, sondern ganz großes Aufklärungskino mit gehobenem Informations-, ja man möchte fast sagen Bildungsansanspruch...

Also einfach mal reinklicken!


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