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Don Farrago

Montag, 10. Dezember 2007

A Tribute to Otis Redding

Noch heute zählt Otis Redding, der am 10. Dezember 1967 im Alter von nur 26 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, zu den bekanntesten und einflussreichsten R&B- und Soul-Interpreten der Welt. In seiner kurzen Karriere gehörte er neben James Brown zu den schwarzen Künstlern, die Black Music in zunehmendem Maße auch für "weiße" Ohren hof- und salonfähig machten.

Seine ersten musikalischen Gehversuche unternahm er im Gospel-Chor seiner örtlichen Baptistengemeinde, bereits als Teenager gewann er zahlreiche Talentwettbewerbe, und ab 1960 nahm er – stark beeinflusst von den musikalischen Stilen von Little Richard und Sam Cooke – seine ersten eigenen Platten auf. Sein erster Solo-Hit war "These Arms of Mine" (1962), und nach etlichen weiteren Single-Veröffentlichungen, die allerdings alle nur im Mittelfeld der R&B-/Soul-Charts rangierten, landete er 1965 mit "Mr. Pitiful" seinen ersten Top 10-Hit in diesen Charts.

Es folgten weitere Hits wie "I've Been Loving You Too Long" (1965), "Respect" (1965, später ein Riesenerfolg für Aretha Franklin), "That's How Strong My Love Is" (1965), "I Can't Turn You Loose" (1965), "My Girl" (1965), "Satisfaction" (1966), "Fa-Fa-Fa-Fa-Fa (Sad Song)" (1966), "Try a Little Tenderness" (1967), "I Love You More Than Words Can Say" (1967), "Shake" (1967), "Glory of Love" (1967) sowie zwei Singles, die er gemeinsam mit Carla Thomas aufnahm: "Tramp" (1967) und "Knock on Wood" (1967).

Auf einer Europa-Tournee im Frühjahr 1967 erlebte er zum ersten Mal, wie ihm auch eine weiße Zuhörerschaft zujubelte, und seinen größten Popularitätsschub erfuhr er durch seinen Auftritt beim legendären Monterey Pop Festival im Juni 1967.

Otis Redding Live at Monterey (17. Juni 1967)

Doch auf diesem Höhepunkt seiner stimmlichen und musikalischen Entwicklung schlug das Schicksal zu: Am 10. Dezember 1967 stürzte das Flugzeug, mit dem er auf dem Weg zu einem Konzert in Cleveland, Ohio war, aus bis heute noch ungeklärter Ursache in den vereisten Winono-See bei Madison, Wisconsin. Otis Redding und vier Mitglieder seiner Begleitband The Bar-Keys kamen dabei ums Leben. So konnte er den Erfolg seiner wenige Tage zuvor aufgenommenen Single "(Sitting on) The Dock of the Bay" nicht mehr miterleben, die ihm posthum seine erste Nr. 1-Platzierung auch in den Pop-Charts bescheren sollte.


Nach seinem Tode wurden noch viele weitere Singles und LPs mit unveröffentlichten Liedern von ihm auf den Markt gebracht. Den wohl besten Einblick in seine musikalische Genialität liefert die DVD "Dreams To Remember: The Legacy of Otis Redding", die im September 2007 veröffentlicht wurde. Neben vielen weiteren Ehrungen, die ihm posthum zuteil wurden, wurde er im Jahre 2004 vom Musikmagazin "Rolling Stone" in die Liste der "Top 100 Immortals" aufgenommen. Hier wird er an Nummer 21 geführt; damit rangiert er noch vor Künstlern und Gruppen wie U2, Bruce Springsteen, Prince, The Who, Michael Jackson, Madonna, The Doors, Elton John, Tina Turner und AC/DC.

Man kann nur ahnen, welche musikalischen Highlights uns dieser Mann noch hätte bescheren können, wenn ihm ein längeres Leben vergönnt gewesen wäre! Für mich gehört er jedenfalls auch so zu den ganz GROSSEN.

Thank you for your music, Otis!


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Dienstag, 6. März 2007

Joss Stone Live am 5.3. bei TV Total! (Video)


Hier noch ein kleiner Nachschlag zu meinem Artikel über das neue Album von Joss Stone: das Video ihres Live-Auftritts bei Stefan Raab vom 5. März 2007!



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CD-Tipp: Introducing Joss Stone (ab 9. März)

Die junge Engländerin Joss Stone wird wegen ihrer unverwechselbaren bluesig-funkigen Stimme schon heute in einem Atemzug mit Janis Joplin und Aretha Franklin genannt. Von ihren beiden ersten Alben "The Soul Sessions" (2003) und "Mind, Body & Soul" (2004) wurden weltweit über 7,5 Millionen Exemplare verkauft.

Sie wurde für fünf Grammys nominiert (einen erhielt sie 2007), trat mit James Brown, den Rolling Stones, Stevie Wonder, Elton John, Patti Labelle, Mavis Staples, Donna Summer und Smokey Robinson auf, wurde von Oprah Winfrey interviewt und sang beim Live 8 Concert 2005 vor über 200.000 Menschen – und das alles als "Teenager"!

Während sie zu Zeiten von "Mind, Body & Soul" noch als mädelig-moppeliges Blondchen über die Bühne wuselte (s.o.), präsentiert sie sich jetzt, im Alter von knapp 20 Jahren, in neuem Look und kommt etwas "gereifter", rotbraun-gelockt, sexy und ein wenig vampmäßig daher. Aber immer noch begeistert sie mit dem gewissen rauchig-verruchten Timbre in ihrer Stimme, und nach wie vor tritt sie wie Janis Joplin barfüßig auf (wie in diesem Video ihres Auftritts vom 5. März bei Stefan Raab zu sehen).

Am 9. März kommt ihr drittes Album "Introducing Joss Stone" in den Handel; hier kann man sich die Songs vor dem offiziellen Release schon mal anhören, und hier gibt's das offizielle Video der ersten Single-Auskopplung "Tell Me 'Bout It" (gemeinsam mit US-Rapper "Common").

Ein absolutes Muss für alle R&B&Soul&Funk-Fans!


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