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Don Farrago

Freitag, 8. August 2008

How to Bypass the Great Chinese Firewall!

On the occasion of the opening of the Olympic Games in Beijing, the German TV station NDR and the TV magazine Extra 3 started a campaign supporting freedom of speech in China and offer original content from the websites of various Human Rights Organizations that are banned in China, including Amnesty International:

"Through this site we will publish censored pages of Human Rights Organisations such as Amnesty International, the Society For Threatened Peoples and the International Campaign For Tibet. This page is not censored by Chinese authorities at the moment and therefore gives Chinese people the opportunity to gather oppressed information as well as means to bypass censorship."








All pages and articles mirrored are in English, are offered in a downloadable PDF format and can be accessed via following links:

Link 1 (homepage)

Link 2 (homepage)

Link 3 (direct link)

So, as long as this page is still accessible in China, please spread the word on social media sites (such as digg), blogs and forums to support this campaign against Chinese Internet censorship by drilling a tiny hole into the Great Chinese Firewall!!!

BTW: On this page you can check if this (or any other webpage) is still accessible in China!


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Dienstag, 20. Mai 2008

Legale Steuerabzocke bei McDonalds und Co.

"Zum hier essen oder zum mitnehmen?" – so lautet die wohl meistgestellte Frage in Deutschlands Fastfood-Tempeln. Und durch alle "to go" kredenzten Speisen und Getränke erschleichen sich die Fastfood-Ketten zu Lasten des Verbrauchers einen legalen Steuervorteil, dessen Höhe von Experten auf einen dreistelligen Millionenbetrag pro Jahr geschätzt wird.

Wie das NDR-Magazin Extra 3 in seiner letzten Ausgabe berichtete, wird dies durch eine Lücke in der deutschen Mehrwertsteuer-Gesetzgebung ermöglicht. Alle Waren, die im Laden konsumiert werden, unterliegen dem für Restaurants geltenden vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent. Nimmt der Kunde jedoch stattdessen sein Gericht mit und verzehrt es außerhalb, fällt lediglich der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent an: Jetzt ist nämlich aus dem Restaurant urplötzlich ein Lebensmittelhandel geworden. Diese 12-prozentige Mehrwertsteuerersparnis wird aber beileibe nicht an den Verbraucher
weitergegeben – für ihn bleibt der Endpreis der gleiche wie im Restaurant selbst! Und der Kunde übernimmt freundlicherweise auch noch die Müllentsorgung...
Hinzu kommt, so Andreas Krull vom Bundesrechnungshof gegenüber Extra 3, dass sich natürlich nicht exakt kontrollieren lässt, welcher Steuersatz bei der Bestellung in die Kasse eingegeben wird. So hätten die Bediensteten natürlich die Möglichkeit, gelegentlich auch für inhouse verzehrte Waren statt der 19-Prozent- die 7-Prozent-Taste zu drücken.

Während der Sprecher des Bundesrechnungshofes eine Änderung der Gesetzgebung befürwortete, wollte sich von den Fastfood-Betreibern und beim Bundesfinanzministerium niemand zu diesem Missstand äußern.

Extra 3-Beitrag als Video


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Sonntag, 13. Januar 2008

Bussgeldkatalog: Schlupflöcher für Drängler und Raser

Seit dem 1. Mai 2006 sind auf Deutschlands Schnellstraßen harte Zeiten für Drängler und Raser angebrochen. Drastische Bußgelder, monatelange Fahrverbote und satte Punkte in Flensburg sollen dazu beitragen, aggressives Fahrverhalten einzudämmen; in Fällen von Nötigung können sogar Geldstrafen von 10.000 Euro und mehr ausgesprochen werden, und bei Unfällen, die durch zu dichtes Auffahren verursacht werden, droht gar eine Freiheitsstrafe.

Doch der deutsche Bußgeldkatalog bietet immer noch Schlupflöcher für Raser. Das Magazin Extra 3 des NDR zeigte letzte Woche auf, welche Möglichkeiten es noch gibt, flott auf deutschen Autobahnen voranzukommen, und das bei wesentlich geringerer Belastung des Geldbeutels, kürzeren Fahrverboten und weniger Punkten in der Verkehrssünderdatei. Die angeführten Beispiele sind zwar nicht zur Nachahmung empfohlen, zeigen aber mal wieder, dass auch sinnvolle Vorschriften am gewünschten Ziel vorbeischießen, solange es noch unsinnige legale Umgehungsmethoden gibt:


PS: Hier kann man sich übrigens den oben gezeigten praktischen Bußgeldrechner für die häufigsten Verkehrsverstöße herunterladen!



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