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Don Farrago: R-E-S-P-E-C-T, Soul Lady Aretha... and Happy Birthday!

Montag, 26. März 2007

R-E-S-P-E-C-T, Soul Lady Aretha... and Happy Birthday!

Da musste die Soul-Prinzessin der "Neuzeit", Joss Stone, nicht lange überlegen, als sie nach einem Song gefragt wurde, der sie zu Tränen rührt: "'I Say A Little Prayer' in der Version von Aretha Franklin. Markerschütternd, wie sie jedes einzelne, gesungene Wort mit dem Maximum an Gefühl belegt. Das ist Soul in seiner reinen Art“, so die junge Britin kürzlich in einem Interview.


Aretha Franklin, die unumstrittene "Queen of Soul", das weibliche Pendant zu James Brown, wurde am 25. März 2007 65 Jahre alt. Mit Soul, nichts als dem schwarzen Soul hat sie in den 60er und 70er Jahren triumphale Erfolge gefeiert. Nach ihrem Durchbruch mit "Respect" bei Atlantic Records konnte sie mit "Chain of Fools", "Baby I Love You", "A Natural Woman" oder "Think" weitere Riesenhits nachlegen.

Aber es kamen auch ruhigere Zeiten. Ihre Scheidung, ihre vier Söhne (den ersten bekam sie mit 15!) und der Ruhm kosteten Kraft. Trotzdem blieb sie nie stehen, viele weitere Alben folgten, und stets blieb sie sich treu: Alben wie "Amazing Grace" (1972), "Who's Zoomin' Who" (1985) oder "A Rose is Still A Rose" (1998) sind brillante Highlights. Heute noch arbeitet sie mit Künstlern wie George Michael, Elton John, Whitney Houston oder P. Daddy zusammen und überzeugt immer wieder mit ihrer grandiosen Fähigkeit, die Grenzen zwischen den Musikstilen aufzuheben und sich auf Neues einzulassen.

Inzwischen hat sie ihr eigenes Label "Aretha's Records" gegründet, bei dem bis zum Jahresende die neue CD "Aretha: A Woman Falling Out Of Love" erscheinen soll. In den kommenden Monaten soll ein Musical über ihr Leben anlaufen, die Hollywood-Studios stehen schon für eine Filmversion in den Startlöchern – als Hauptdarstellerin ist Oscar- Preisträgerin Jennifer Hudson ("Dreamgirls") im Gespräch. Aretha selbst kann es sich allerdings noch eine Nummer größer vorstellen: "Ich hätte gern, dass drei verschiedene Frauen mich spielen", sagt sie.

Das nenne ich Black Power vom Feinsten! Thank you for the music, Aretha, and RESPECT, baby!

Aretha Franklin: Respect (1966)


(via AP und dpa)


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