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Don Farrago: April 2009

Sonntag, 26. April 2009

Cottbus putzt Wolfsburg 2:0 - Videos der Tore

Diesmal war es nicht der Cottbuser Postkutscher, der den Cottbuser Postkutschkasten putzte, sondern der FC Energie Cottbus putzte den Wolfsburger Meisterschafts-Express: Im Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga spuckte Cottbus dem VfL Wolfsburg kräftig ins Titelsüppchen. Nach starker kämpferischer Leistung schickten die Lausitzer die Magath-Truppe verdient mit 2:0 nach Hause und verließen vorerst die Abstiegsränge.

Der englische Kommentator von Gol TV flippte beim 1:0 durch Dimitar Rangelow in der 72. Minute regelrecht aus:

Und hier das 2:0 durch Ervin Skela (86. Minute):

Damit hat ausgerechnet Cottbus das Titelrennen noch einmal so richtig spannend gemacht...

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Sonntag, 12. April 2009

Ostern 2009: Videobotschaft an meine Leser

Ich wünsche allen meinen Lesern, Verwandten, Freunden und Bekannten ein fröhliches und vor allen Dingen friedliches Osterfest!



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Donnerstag, 9. April 2009

Only the best die young: Jacques Brel zum 80. Geburtstag

Am 8. April 1929 wurde der geniale Chansonnier Jacques Brel geboren - eine Legende, nicht nur in Belgien! Hier eine kleine Retrospektive zu seinem 80. Geburtstag mit einigen seiner besten Lieder.

Nach einem recht (klein-)bürgerlichen Lebenseinstieg verlässt der Jung-Sozialist 1953 seine Frau und seine beiden Töchter und zieht vom langweiligen Flandern nach Paris, um seinen Traumberuf zu verwirklichen: Er will Chansonnier werden. Zunächst trägt er in kleineren Clubs und auf Variété-Bühnen seine poetischen und sozialkritischen Chansons vor, ab 1958 stehen ihm dann auch die großen Show-Bühnen offen.

Im Pariser Olympia entfacht er Wellen der Begeisterung, und der Pariser "Figaro" nennt ihn bald schon einen "Orkan namens Brel". Auftritte in der französischen und belgischen Provinz, in Tokio, Montreal, London, New York und in der Sowjetunion folgen. Wenn er, brav mit Seitenscheitel und meist im Anzug, auf der Bühne loslegt, verschwimmt jegliches Ambiente um ihn herum: Jacques Brel singt seine Chansons nicht, er lebt sie auf der Bühne. Der "Spiegel" schreibt über ihn:

"Empathisch und ungestüm wie ein singendes Tier hat sich der Belgier Brel seinem Publikum dargeboten. Brel grimassierte und fuchtelte, wenn er vors Publikum trat, und er sang dabei mit pathetischem Elan, mal frivol und salopp, mal larmoyant, oft verhalten, meist aggressiv und bisweilen auch mit sehr viel Geschmack fürs Makabre von seinem flämisch-flachen Land, vom Amsterdamer Hafen, von den Armen, den Kumpels, der Verlassenheit und der "nächsten Liebe", von "Marieke", "Clara", "Titine" und "Mathilde". Er verhöhnte - immer in ausverkauften Häusern und oft unter Polizeischutz vor allzu stürmischen Brel-Fans - in seinen skeptischen "Psychodramen mit vorbeugender Wirkung" die flämischen Nationalisten,... die bigotten alten Weiber... den Snobismus, die Intoleranz und besonders gern die biederen Bürger..."

Neben seinen Chansons widmet er sich seiner Tätigkeit als Rezitator im Rundfunk, schreibt eine Oper ("Le voyage dans la lune"), steht in seiner eigenen französischen Fassung des Musicals "Der Mann von La Mancha" auf der Bühne und wirkt in mehreren Filmen ("Wir sind alle Mörder", "Mont-Dragon", "Die Filzlaus") mit.

Nach einem Tournee-Marathon von 440.000 (!) Kilometern sucht Brel wieder nach neuen Lebensperspektiven und verkündet 1966, im Alter von 37 Jahren, seinen baldigen Abschied vom Tourneebetrieb. 1968 steht er zum letzten Mal in "Der Mann von La Mancha" auf der Bühne, 1974 bricht er alle Brücken zum Showgeschäft ab und zieht sich in die Südsee auf die Marquesas-Inseln zurück. 1977 nimmt er nach 10 Jahren Pause seine letzte Langspielplatte auf, die kurz vor seinem Tode 1978 erscheint und in Frankreich einen erneuten Brel-Boom auslöst.


Am 9. Oktober 1978 stirbt er im Alter von nur 49 Jahren in einer Klinik bei Paris an Krebs. Only the best die young....

Zur Erinnerung an diesen fantastischen und charismatischen Chansonnier hier drei seiner beeindruckendsten Lieder:

Amsterdam

Ne me quitte pas

Quand on a que l'amour

PS: Für alle, die J.B. lieben: Jeweils nach Ende der eingebetteten Videos gibt es im Video-Fenster Vorschau-Links zu weiteren Chansons!



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Sonntag, 5. April 2009

Laurel und Hardy: Der Besentanz (Video)

Über 70 Jahre alt, doch immer noch eine Perle des Slapstick: der legendäre Besentanz von Stan Laurel und Oliver Hardy! Vom Schicksal mit der britischen Kolonialarmee nach Indien verschlagen, werden Stan und Ollie wegen Insubordination von ihrem Sergeant zum Hofreinigen vergattert und machen daraus eine Performance voller Grazie und Anmut. Choreographie und Einsatz der Requisiten sind absolut meisterhaft; insbesondere Stan kommt dabei ausgesprochen sexy rüber…

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(Aus dem Film "Wir sind vom schottischen Infanterieregiment" (Bonnie Scotland) aus dem Jahre 1935)


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Samstag, 4. April 2009

Tor des Tages: Grafite zum 5:1 gegen die Bayern (Video)

Mann, war das ein Spiel! Am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga schickte der VfL Wolfsburg den FC Bayern München im Duell der Verfolger mit sage und schreibe 5:1 nach Hause und setzte sich damit an die Tabellenspitze.

Mit seinem 2. Tor in der 77. Minute machte Grafite die Demütigung der Bayern perfekt: Zuerst tanzte er die halbe Abwehr aus und schob dann elegant mit der Hacke zum 5:1 ein. Dieses Tor kann man sich nicht oft genug ansehen!


Wenn man genau hinschaut, erkennt man, was Jürgen Klinsmann auf der Bayern-Bank dazu sagt: "Komm… komm…", nach dem Motto: "Komm, gehmer nach Hause..."
Hier das Ganze noch mal mit deutschem Kommentar:

Und weil's so schön war, hier noch mal auf Englisch:


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Freitag, 3. April 2009

Schalke siegt 2:0 bei Arminia Bielefeld - Videos der Tore

Nach einem hoch verdienten 2:0 im Freitagsspiel der Bundesliga bei Arminia Bielefeld darf der FC Schalke 04 wieder ein bisschen an den Fleischtöpfen des internationalen Fußballgeschäfts schnuppern. Hier die Videos der Tore:

1:0 Jefferson Farfan, 45. Minute:

Nachdem Kuranyi zu Beginn der 2. Halbzeit einmal nur die Latte traf und zudem ein Abseitstor erzielte, setzte er in der 89. Minute freistehend noch einmal den Ball an den Pfosten…

…machte dann aber in der Nachspielzeit alles klar und erzielte das 2:0.

Welchen Wert dieser Sieg für den S04 tatsächlich hat, wird sich allerdings erst nach den übrigen Partien des aktuellen Spieltags erweisen. Zumindest sollte er dazu beitragen, die Moral in der Truppe zu stärken!


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Mittwoch, 1. April 2009

Rudi Assauer wird wieder Manager auf Schalke

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, und der FC Schalke 04 verkündet es aktuell auch schon auf seiner Homepage (siehe Screenshot): Rudi Assauer kehrt als Manager nach Schalke zurück und soll den gebeutelten Verein wieder an die europäische Spitze führen. Näheres zu diesem spektakulären Deal gibt die Schalker Vereinsführung heute auf einer Pressekonferenz bekannt.

Naja, Zeit genug müsste der gute Rudi ja jetzt nach der Trennung von Simone Thomalla eigentlich haben. Ob das mit den ehrgeizigen internationalen Zielen nach seinem exzessiven Veltins-Missbrauch in diesem Jahrhundert noch hinhaut, ist allerdings zu bezweifeln.

Anyway: Wünschen wir ihm und seinen neuen alten
Brötchengebern das Beste!




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