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Don Farrago: Werbung im Wandel: Radical Advertising

Donnerstag, 24. April 2008

Werbung im Wandel: Radical Advertising

Unter diesem provozierenden Motto zeigt das NRW-Forum Kultur und Wirtschaft in Düsseldorf seit dem 5. April 2008 eine Ausstellung zum Thema "Paradigmenwandel in der Werbung" von den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts bis heute und zeichnet den Weg von der Schock- und Anti-Werbung über Culture Jamming und Ambient-Werbung bis hin zum Guerilla-Marketing, der Kooperationswerbung (wie etwa bei American Apparel) und anderen aktuellen Werbetrends nach. Hier einige Beispiele (zum Vergrößern anklicken):

Benetton-Schockwerbung ("Aids"):
Werbung von Modemacher Helmut Lang ("Victoria Australia"):
Anti-Werbung von Adbuster (in Anspielung auf "Absolut Vodka", das Wort "hangover" bedeutet übrigens "Kater"):
Anti-Werbung als Außenwerbung ("Bob, ich hab' Lungenkrebs"):
Guerilla-Marketing der Miami Rescue Mission (hier zum Thema Obdachlosigkeit):
Guerilla-Marketing von Amnesty International (hier zur Religionsfreiheit):
Werbung von "Virgin Airlines" in Toiletten von Szene-Lokalen, mit der die Fluglinie auf die großzügig bemessene Beinfreiheit bei ihren Flügen aufmerksam macht:
Die Ausstellung läuft noch bis zum 17. August 2008 im

NRW-Forum Kultur und Wirtschaft
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211 – 89 266 90
Fax: +49 (0)211 – 89 266 82

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 20:00h
Freitags bis 24:00h

Wem der Weg nach Düsseldorf zu weit ist, der kann sich ja den Ausstellungskatalog bestellen, der es mit seinen 500 Seiten immerhin auf ein Gewicht von 2,5 Kilo bringt… Und wem dieser Katalog mit € 29,00 zzgl. Versandkosten zu teuer sein sollte, der kann hier online ausgiebig darin herumstöbern.


(Fotos: NRW-Forum Kultur und Wirtschaft e.V.)


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3 Kommentare:

Am/um 26.04.08, 09:49 , OpenID kalliopevorleserin meinte...

Das Hangover-Plakat nimmt eine Idee auf, die in meiner Schulzeit (also vor über dreißig Jahren) in einer Plakatkampagne von Synanon zu sehen war. Da stand weiß auf schwarzem Grund das Wort HEROIN - das O war eine Henkerschlinge. (Meine Mitschüler fanden das zu brutal - auf meine Frage, wie man das Thema netter, hübscher und sanfter ansprechen könne, wußte niemand eine Antwort.)

 
Am/um 26.04.08, 14:30 , Blogger Don Farrago meinte...

Gibts von dem Plakat irgendwo nen Scan oder ein Foto?

 
Am/um 10.06.08, 22:44 , Anonymous Printer meinte...

Gute Arbeit.

 

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