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Don Farrago

Samstag, 19. Juli 2008

Tour de France sucht Image-Wandel durch neues Logo

Um das angeschlagene Image der Tour de France wieder aufzumöbeln, wollen die Veranstalter ab 2009 mit einem neuen, aussagekräftigen Logo bzw. Emblem an die Öffentlichkeit treten. Aus diesem Grunde hat Tour-Direktor Christian Prudhomme Werbeagenturen, Designer und Kreative in aller Welt aufgerufen, entsprechende Vorschläge und Entwürfe bei der Tour-Direktion einzureichen.

Das neue Emblem soll weltweit den gesamten Auftritt der Tour de France begleiten und stützen: von der Webpräsenz über sämtliche Werbe- und Marketingaktivitäten bis hin zur Verwendung in Printmedien und als stilisierte Dauereinblendung bei TV-Übertragungen.

Folgende Hauptkriterien müssen bei den Vorschlägen berücksichtigt werden: Sie sollen prägnant und aussagekräftig die langjährige sportliche Tradition der Tour, gleichzeitig aber auch die kulturelle Verbundenheit zum Mutterland des Rad-Rennsports widerspiegeln und eine klare Image-Botschaft für die Zukunft vermitteln.

Aus einer internen Quelle habe ich bereits einige dieser Vorschläge zugespielt bekommen; am aussichtsreichsten erscheint mir bisher folgender Entwurf:


Oops, eines habe ich ganz vergessen zu erwähnen: Achtung, Satire!


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Dienstag, 12. Juni 2007

Merkel lässt Jan Ullrich abblitzen

Langsam muss man sich wirklich fragen, ob Doping nicht doch schleichende Hirnschäden nach sich zieht!

Foto: dpa

Da hat sich doch Jan Ullrich, selbsternannter Saubermann des deutschen Profi-Radsports, laut Sport Bild tatsächlich per Email an Angela Merkel gewandt, um in einem persönlichen Treffen mit der Regierungschefin eine "Rehabilitierung seiner Reputation durch eine angemessene Würdigung seiner Verdienste und Leistungen" zu erreichen.

Bezeichnend ist, dass diese Email nicht von Ullrich direkt kam, sondern mal wieder einer seiner dubiosen Berater und Geschäftsfreunde aktiv wurde. In diesem Fall war es Michael Stehle, Geschäftsführer des Reifendichtmittel-Herstellers Terra-S, für den Jan Ullrich als Vertriebs-Repräsentant arbeiten soll.

"Wir sind zu der Überlegung gekommen, an Leute heranzutreten, die etwas bewegen können. Wie Frau Merkel", bestätigte Stehle die Email gegenüber Sport Bild. In der Email heißt es weiter: "Natürlich sind Sie herzlich zu einem persönlichen Gespräch mit Herrn Ullrich nach Owingen an den schönen Bodensee eingeladen."

Wie Merkels stellvertretender Regierungssprecher Thomas Steg der Zeitschrift mitteilte, habe der zuständige Mitarbeiter im Bundeskanzleramt in seiner Antwort deutlich klargemacht, dass ein Treffen mit dem unter Doping-Verdacht stehenden früheren Rad-Profi nicht in Betracht komme.

Mensch Ulle, wie tief bist du gesunken…



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