Merkel lässt Jan Ullrich abblitzen
Langsam muss man sich wirklich fragen, ob Doping nicht doch schleichende Hirnschäden nach sich zieht!
Da hat sich doch Jan Ullrich, selbsternannter Saubermann des deutschen Profi-Radsports, laut Sport Bild tatsächlich per Email an Angela Merkel gewandt, um in einem persönlichen Treffen mit der Regierungschefin eine "Rehabilitierung seiner Reputation durch eine angemessene Würdigung seiner Verdienste und Leistungen" zu erreichen.
Bezeichnend ist, dass diese Email nicht von Ullrich direkt kam, sondern mal wieder einer seiner dubiosen Berater und Geschäftsfreunde aktiv wurde. In diesem Fall war es Michael Stehle, Geschäftsführer des Reifendichtmittel-Herstellers Terra-S, für den Jan Ullrich als Vertriebs-Repräsentant arbeiten soll.
"Wir sind zu der Überlegung gekommen, an Leute heranzutreten, die etwas bewegen können. Wie Frau Merkel", bestätigte Stehle die Email gegenüber Sport Bild. In der Email heißt es weiter: "Natürlich sind Sie herzlich zu einem persönlichen Gespräch mit Herrn Ullrich nach Owingen an den schönen Bodensee eingeladen."
Wie Merkels stellvertretender Regierungssprecher Thomas Steg der Zeitschrift mitteilte, habe der zuständige Mitarbeiter im Bundeskanzleramt in seiner Antwort deutlich klargemacht, dass ein Treffen mit dem unter Doping-Verdacht stehenden früheren Rad-Profi nicht in Betracht komme.
Mensch Ulle, wie tief bist du gesunken…
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