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Don Farrago: Evolution: Von Haaren und Schwänzen

Sonntag, 12. August 2007

Evolution: Von Haaren und Schwänzen

Gelegentlich leistet sich die Natur den einen oder anderen Atavismus, d.h. einen evolutionären (sorry, liebe Kreationisten und ID-Anhänger!) oder genetischen Rückfall, indem sie anatomische Merkmale ausbildet, die seit Urzeiten eigentlich gar nicht mehr oder nur noch rudimentär vorhanden sind. Ein spektakuläres Beispiel hierfür ist die Hypertrichose, die übermäßige Ganzkörperbehaarung beim Menschen, die seit dem 16. Jahrhundert historisch verbürgt ist (Foto: der Pole Fedor Jeftichew, 1868 – 1903).

Hier der Mexikaner Danny Ramoz Gómez (geboren 1981) in einem Interview:


So wird auch immer wieder über so genannte "Schwanzmenschen" berichtet, die in manchen Kulturen sogar wahre Pilgerströme auslösen.

Ob allerdings das in diesem japanischen Video gezeigte Prachtexemplar von Schwanz echt ist, überlasse ich der Vorstellungskraft und dem gesunden Menschenverstand des Betrachters…



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1 Kommentare:

Am/um 14.08.07, 01:03 , Anonymous Claudia meinte...

Das Video mit dem Artisten Gomez hat mich sehr berührt; er strahlt viel Ruhe und Würde aus (und hat, wie ich finde, eine eigene Schönheit). Dabei muß eine Kindheit mit dieser Besonderheit zumindest teilweise höllisch sein, auch wenn liebevolle Eltern viel auffangen können.

 

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